Design Trends 2021, die man nicht mitmachen muss (und solche, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft) | CUENCO
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    Fotografie von Hunden mit Mützen
    11. Februar 2021 |

    Design Trends 2021, die man nicht mitmachen muss (und solche, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft)

    Ein Jahresanfang bedeutet auch immer das Aufkommen neuer Trends. Auch im Jahr 2021 lassen diese sich nicht auf sich warten, sondern wollen gesehen, getestet und angenommen werden. Wie das mit Trends aber so ist, gibt es immer ein paar Beispiele die man getrost auslassen kann. Wir haben einen Überblick für euch, der unsere Meinung zu den Einträgen auf unserem Trend-Radar ausdrückt.

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    Ein kleiner Disclaimer vorweg: Auch wenn es von uns ein Nein Danke gibt, kann das beschriebene Design perfekt zu eurem Brand passen. In Gestaltungsentscheidungen kommt es auf die Kombination des Was, Wann, Wofür und Wodurch an. Was zu euch passt, wann ihr plant es einzusetzen, wofür es herangezogen wird und wodurch ihr es darstellen wollt. Diese Fragen solltet ihr euch in Bezug auf Design-Ideen, egal ob trendy oder nicht, immer stellen.

    Nein Danke

    — Typografie-Chaos
    Passend zu dem Durcheinander, das alle von uns  in letzter Zeit in Bezug auf Sozialkontakte, Routinen und das allgemeine Leben erfahren haben, zeigt sich der Trend des Typografie-Chaos. Dabei wird vor allem auf Farbverläufe und Farbunschärfe zurückgegriffen. Getoppt werden die Effekte oft durch verzerrten Text, der dem Chaos noch mehr Raum bietet. Was als einmaliger Special Effect ganz ok ist, sollte man dennoch nicht umfassend in das eigene Design einfließen lassen. Wir alle haben in den vergangenen Monaten schon genug Unruhe erlebt.

    — Dabei sein ist alles
    Sozialbewusste Gestaltung ist schon seit Längerem Teil des Auftretens vieler großer Marken. Darin liegt auch schon der Punkt: Diese Marken haben sich seit ihrem Aufkommen gesellschaftspolitisch geäußert und Themen wie Equality & Inclusion durch ihr Design kommuniziert. Finden wir super! Was demgegenüber ein Trend ist, den ihr nicht mitmachen solltet: Mitmachen, um dabei zu sein. Wenn es sich um Werte handelt, die ihr teilt oder sich etwas zugetragen hat, zu dem ihr euren Standpunkt teilen wollt: Immer her damit. Wenn es hingegen darum geht Vielfalt zu feiern, weil das gerade alle so machen, dann: Bitte nicht. Beschäftigt euch zuerst umfassend mit den Themen, bevor ihr sie in eure Kommunikation und euer Design einbindet.

    — Batik
    Selbstgebackenes Brot, handgenähte Masken: Wir haben es verstanden, Selbstgemachtes ist in. In Sachen Design könnt ihr den Trend zur Batik allerdings getrost auslassen. Wenn ihr nicht gerade eine kleine Boutique an der Haight & Ashbury in San Francisco habt und damit euern Instagram-Feed gestalten wollt, wird es euch niemand verübeln.  

    — Line-Art
    Das gehört ebenfalls zur Kategorie Batiken. Line-Art hat sich im vorigen Jahr in den verschiedensten Bereichen des Designs gezeigt. Von Websites bis hin zu Sofapolstern war so ziemlich alles dabei. Bei letzteren sollte es 2021 allerdings bleiben.  

    — Monochromes Design
    Laaaaaangweilig. Die Welt ist bunt und so sollten auch eure Design-Entscheidungen ausfallen. Bunte Farben (aufeinander abgestimmt, versteht sich) vermitteln gute Laune und suggerieren Vielfalt. Den Monochrom-Trend könnt ihr also vorbeiziehen lassen. 

    Ja bitte

    — Emojis
    2020 war ein emotionales Jahr, 2021 wird noch emotionaler! Emojis sind aus dem Design nicht mehr wegzudenken. Ein Grund mehr, personalisierte Emojis für euern Brand zu entwickeln. Aufmerksamkeitssteigerung garantiert.  

    — Natürlichkeit & Nachhaltigkeit
    Über die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Marken haben wir hier schon gesprochen. Die Relevanz des Themas zieht sich über das Design durch den gesamten Unternehmensauftritt. Zudem schafft die Visualisierung von Thematiken wie Nachhaltigkeit einen bedeutsamen Beitrag für das Streben nach einer besseren Zukunft. Ein weiterer Pluspunkt: Natürliches Design erinnert uns an Berge, Seen, Wälder, Ozeane und tropische Paradise, die wir derzeit nicht besuchen können. Ein bisschen wie Urlaub für das Auge.

    — Zurück in die Zukunft
    Design im Retro-Look mit dem gewissen Maß an Zukunftsorientierung. So präsentiert sich der Retro-Futurismus. Dadurch wird ein modernes Auftreten in Kombination mit bereits bestehender Vertrautheit zu gewissen Designformen erreicht.

     — Mehr ist mehr
    Wir haben es schon angesprochen: Vielfalt liegt im Trend und das ist gut so. Das berichtet auch Yehwan Song, Grafik- und Webdesignerin aus Korea, in einem Interview über Entwicklungen in der nächsten Design-Generation. »Vielfalt und ein Design jenseits reiner Funktionalität, statt Massenware« ist für sie die Zukunft des Webdesigns. Da stimmen wir zu und legen noch eins drauf: Vielfalt ist nicht nur im Bereich Webdesign der Weg der Zukunft, sondern darf und soll sich gerne auch in anderen Designsegmenten widerspiegeln.

     — Regelbruch
    Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Das gilt in diesem Jahr auch für das Design. Zu lange haben wir uns an irgendwelche Vorgaben gehalten, haben Grundsätze eingehalten, weil man es uns so vorgetragen wurde. Damit ist jetzt Schluss. Brecht die Regeln, spiegelt euer Logo, verwendet 3D Elemente, aber achtet immer auf den Nutzen für eure Empfänger*innen. 

    Grundsätzlich gilt: Trends sind wichtig, um uns Inspiration zu liefern und uns zu zeigen, was sich in der Branche gerade so tut. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass man all diesen Trends folgen muss. Einen Platz in der ersten Reihe erhaltet ihr nicht, weil ihr auf der Welle des Mainstreams mitschwimmt, sondern durch gutes Design, das euch und euren Brand repräsentiert. 

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