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    Tu weniger, erreiche mehr

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    Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
    15. April 2021 |

    Tu weniger, erreiche mehr

    Das klingt zwar wie ein Widerspruch in sich, ist aber das genaue Gegenteil. Weniger zu tun schafft Raum, mehr zu erreichen. Wie das geht verraten wir euch:

    Im Arbeitsalltag warten viele von uns jeden Tag auf den Abend, jeden Wochentag auf das Wochenende, jedes Wochenende auf den nĂ€chsten Urlaub usw. – ihr kennt das. Was wir jedoch oft außer Acht lassen, ist der Fokus auf das Wesentliche. Es ist nicht nötig sich den eigenen Alltag mit Aufgaben und ausstehenden Erledigungen vollzustopfen, um Abends das GefĂŒhl zu haben, etwas erreicht zu haben. Im Gegenteil: Es erschöpft und lenkt uns von den wirklich wichtigen Dingen ab.

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    Das Highlight eures Tages

    Um Ablenkung vorzubeugen sollte Ordnung in euren To-do-Listen herrschen. Anstatt stĂ€ndig kleine TĂ€tigkeiten zu notieren, die euch tagsĂŒber in den Sinn kommen, nehmt euch vor dem Beginn eures Arbeitstages bewusst Zeit. Teilt den Tag in verschiedene Blöcke ein und setzt PrioritĂ€ten. Findet euer persönliches Highlight des Tages. Darauf konzentriert ihr euch an diesem jeweiligen Tag besonders. Das bedeutet nicht, dass ihr sonst keine Aufgaben abschließt. Der Gedanke wĂ€re schlichtweg unrealistisch. Euer Tagesablauf hat natĂŒrlich unterschiedliche Herausforderungen und seine Einteilung ist abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸenordnung des Tageshighlights. Dennoch: Ein Punkt auf eurer To Do Liste lĂ€sst euren Fokus automatisch auf exakt dieses Projekt gleiten. Sobald das abgehakt ist, widmet ihr euch dem nĂ€chsten. So erreicht ihr viel mehr, ohne Überforderung zu spĂŒren.

    Wichtig ist, dass ihr euer Tageshighlight aufschreibt. Ob digital oder analog ist dabei nicht relevant. Der entscheidende Faktor liegt in der Sichtbarkeit eures Tageshighlights. Speichert es euch als Hintergrund auf dem Smartphone oder klebt ein Post-it auf euren Kaffeebecher. Welcher Platz euch persönlich auch zusagt, stellt sicher dass ihr euer Tageshighlight nicht aus den Augen verliert.

    Lust auf Tomaten?

    Uns ist klar wie kompliziert es sein kann, jeden Tag auf nur ein Highlight einzugrenzen. Wenn euch diese Herangehensweise nicht zusagt oder es euer Job nicht erlaubt in der Vogelperspektive zu denken ohne Details zu vernachlĂ€ssigen, haben wir eine weitere Möglichkeit fĂŒr euch. Mit der Pomodoro-Methode könnt ihr mindestens genauso effizient arbeiten, wie durch die Tageshighlight-Methode. Der Unterschied liegt darin, dass ihr euch Highlights fĂŒr verschiedene Abschnitte sucht.

    Das funktioniert so: Ihr setzt euch ein Ziel, auf das ihr 25 Minuten lang eure volle Aufmerksamkeit legt. Ihr lasst euch weder von einem eingehenden Anruf, noch von dem Signalton einer neuen E-mail ablenken. Um vor lauter Tunnelblick nicht die Zeit zu ĂŒbersehen, stellt ihr euch einen Timer oder Wecker. Nach 25 Minuten nehmt ihr euch eine kurze Pause und atmet durch. Dann geht es weiter mit dem nĂ€chsten Task. Das macht ihr ingesamt vier Mal, bis es auch schon wieder Zeit ist eine grĂ¶ĂŸere Pause einzulegen. Der Vorteil dieser Methode liegt und der Tatsache, dass ihr effizienter an Aufgaben arbeitet und bewusster Pausen einlegt. Ihr habt weniger Multitasking betrieben, mehr erreicht und fĂŒhlt euch ausgeglichener. Besser geht’s nicht, oder?

    Es geht um die Balance

    Weniger zu tun, bedeutet also nicht gĂ€nzlich auf To-do-Listen zu verzichten. Wir wollen euch hier eben nicht ermutigen eure Tage auf der Couch zu vergeuden. Denn es steht fest, dass zu viel Zeit, oder anders formuliert, zu wenig Arbeit auch nicht gut fĂŒr unsere mentale Gesundheit ist.

    Jake Knapp hat dies wie folgt zusammengefasst:
    Wenn wir mit Überfluss konfrontiert werden, zerbricht unser mentaler Rahmen fĂŒr den Umgang mit dieser Ressource, und wir drehen durch.

    Jake hat Recht. Es geht um die Balance zwischen Über- und Unterforderung. In unserer schnelllebigen Welt tendieren wir jedoch eher zu Überforderung, bevor wir den Zustand der Unterforderung erreichen. Langfristig fĂŒhrt das im schlimmsten Fall allerdings zu einem totalen Shot-Down unserer physischen sowie mentalen KrĂ€fte. Deshalb tut weniger und erreicht mehr. Wenn ihr weitere AnstĂ¶ĂŸe braucht, wie ihr bewusste Pausen in euren (Arbeits-)Alltag einbauen könnt, haben wir noch folgenden Tipp fĂŒr euch:

    Eine App die euch das Nichtstun lernt

    In Zusammenarbeit mit der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Hamburg richtet das Museum fĂŒr Kunst und Gewerbe Hamburg derzeit eine Ausstellung zum Thema »Schule der Folgenlosigkeit: Übungen fĂŒr ein anderes Leben« aus. Die Ausstellung sollte eigentlich derzeit öffentlich sein und Scharen an Besucher*innen anlocken, doch wir alle wissen was dazwischen kam. Kurzum hat das Museum deshalb eine App entwickelt, die Museums-Liebhaber*innen die Ausstellung auf das eigene Smartphone bringt.

    Der Nutzen der App zeigt sich in den vielen Übungen, Aufgaben und informationellen Inhalten, ĂŒber die man die Kunst des Nichtstuns spielerisch erlernen kann. Expert*innen-Interviews bieten dazu noch eine weitere Quelle der Inspiration fĂŒr il dolce far niente. Unbedingt ausprobieren!

    Das Meeting eures Lebens

    Das Meeting eures Lebens

    Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschĂ€mtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen ĂŒber Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklĂ€rt werden können.

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    NewsflĂ€sh Vom HĂŒgel

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    Als Kind wollte sie BlumenpflĂŒckerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfĂŒllt und ist die erste BIO BlumenbĂ€uerin Österreichs.

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    Brand Sprint 101

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    Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste QualitÀt auszeichnet.

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    Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

    Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

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    Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
    23. Februar 2021 |

    Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

    Eine Wohnung mieten, die auch gewerblich genutzt werden darf und ein BĂŒro daraus machen. Was fĂŒr viele Startups und kleine Unternehmen bisher nicht ungewöhnlich war, ist nun auch in unser Privatleben eingekehrt. Wir teilen uns unsere Wohnungen mit verschiedenen neuen Mitbewohner*innen, wie dem zweiten Bildschirm, dem ergonomischen Stuhl und den noise-cancelling Kopfhörern, um die GerĂ€usche der conference calls unser Liebsten aus dem Nebenzimmer auszublenden.

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    Manche von uns bestreiten ihren Arbeitsalltag nun schon seit fast einem Jahr im Homeoffice. Tipps fĂŒr den Umgang mit der heimischen Arbeitssituation gibt es mindestens genauso lange.

    Wir haben die Homeoffice-Charakteristika nun einer Analyse in Sachen Vor- und Nachteile unterzogen:

    Setting

    Das Homeoffice ist seit dem letzten Jahr elementarer Bestandteil der Arbeitswelt. Insbesondere durch die Ermöglichung des Austauschen, trotz örtlicher Grenzen und der momentan wohl wichtigsten Tatsache, dem Schutz unserer Gesundheit, ist das Homeoffice unumgÀnglich geworden. Weitere Vorteile liegt in den wegfallenden langen Arbeitswegen sowie in der Möglichkeit, auch mit internationalen Partner*innen stets in Kontakt zu bleiben. Derzeit befinden sich alle in ihrem privaten Wohnraum, kaum jemand ist auf einer Dienstreise oder gar im Urlaub. Das erlaubt uns eine ganz neue Art des kollaborativen Arbeitens, bringt aber auch einige Nachteile mit sich.

    Ein großes Manko des Homeoffice, zumindest am Beginn der Pandemie letzten MĂ€rz, ist das mangelnde Equipment. Sowohl auf Seiten der Arbeitgeber*innen, als auch auf jener der Arbeitnehmer*innen war rasche Umstellung gefragt. Schnelles WLAN, gute Headphones oder ein privater Drucker waren da oft Mangelware. Wozu auch, hatte man doch alles im BĂŒro.

    Ein Jahr spĂ€ter sieht das Urteil nun ganz anders aus: BerufstĂ€tige haben sich mit der Arbeitssituation angefreundet und wollen in Zukunft zumindest die Möglichkeit zur Arbeit aus den eigenen vier WĂ€nden beibehalten. Ein derartiges Hybridmodell wird sich auf lange Sicht wohl durchsetzen, wenn man Umfrageergebnisse von Arbeitnehmer*innen in Großbritannien berĂŒcksichtigt, von denen fast 50% ihren Job aufgeben wĂŒrden, wenn die Option des Homeoffice nach der Pandemie eingestellt wird. In Österreich zeigt sich ein Ă€hnliches Bild: 80% der arbeitenden Bevölkerung erwartet nach der RĂŒckkehr in die NormalitĂ€t weiterhin ein Homeoffice-Angebot im Job.

    Arbeitsleistung

    »Hast du einen Moment?« Fragen wie diese sind der Klassiker fĂŒr Unterbrechungen der Schaffensprozesse im BĂŒro. Vorgesetzte wollen etwas abklĂ€ren, Kolleg*innen haben eine Frage oder der abteilungseigene Kopierer spielt wieder verrĂŒckt. Komplette Abschottung gelingt im Office nur selten, das Erreichen eines Tunnels ebensowenig.

    // Tunnel: (auch Flow genannt) Zustand völliger Konzentration bzw. Eintauchen in eine TÀtigkeit, die sich wie von selbst erledigt

    Das Homeoffice bietet also die ideale Ausgangssituation fĂŒr den Tunnel, richtig? Ja, vorausgesetzt man lebt alleine, hat weder Kinder, noch tierische Kinder und am besten sehr ruhige Nachbar*innen. Sonst treten auch Zuhause Situationen wie diese auf. Da klingen sie dann eher so: »Mamaaaaaa Hungeeeeer«, »Papa, komm schnell!«, »Schau mal auf den Putzplan, du bist mit Staubsaugen dran!« oder ein schlichtes »Miau.«, das ĂŒbersetzt so viel bedeutet wie »Bediene mich, Mensch!«.

    Teambuilding

    Auch in Bezug auf das Teambuilding zeigen sich im Homeoffice unterschiedliche VorzĂŒge und Defizite. Der deutliche Vorteil des Teambuildings in der BlĂŒtezeit des Homeoffice liegt in der Tatsache, dass virtuelle Events nicht lange im Vorhinein geplant werden mĂŒssen und keinen großen Aufwand voraussetzen. Austauschprozesse können abteilungsĂŒbergreifend und ĂŒber alle Grenzen hinweg stattfinden. KaffeekrĂ€nzchen gibt es nicht mehr nur mit wenigen Personen in der viel zu kleinen BĂŒrokĂŒche, sondern mit dem ganzen Team im virtuellen Raum. DiesbezĂŒglich sind wir auf verschiedenste Möglichkeiten gestoßen. Angefangen von einem „gemeinsamen“ Mittagessen bei dem alle eine Lieferservice-Pizza erhalten, bis hin zu virtuellen Team Challenges bleiben keine WĂŒnsche offen.

    Trotz aller Nutzungsvarianten des technischen Fortschritts muss gesagt werden, dass reale Sozialkontakte nicht einfach ersetzt werden können. Gewisse Verbindungen kann man nur herstellen, wenn man sich physisch zur selben Zeit am selben Ort befindet. Da bei uns das Glas aber immer halbvoll ist, fĂŒgen wir hinzu: Es gibt eine Zeit nach der Pandemie, in der wir getrost in unsere BĂŒros zurĂŒckkehren können und gleichzeitig den Umgang mit Homeoffice-Phasen perfektioniert haben. Best of both worlds sozusagen.

    Stimmung

    GrundsĂ€tzlich ist die Stimmung gegenĂŒber dem Von-Zuhause-arbeiten also gut. Die FlexibilitĂ€t, die durch das Homeoffice geschaffen wird, ist mit dem traditionellen Arbeitskontext nicht zu vergleichen. In einer Zeit der stetigen Ungewissheit ist vielen Unternehmen klar geworden, dass es nicht darauf ankommt die Stunden zu fĂŒllen, sondern die offen stehenden Aufgaben effizient umzusetzen. Das allgemeine Denken geht weg vom 9-to-5-Modell, hin zu einem agilen Ansatz in dem es vorrangig darum geht, geplante Leistungen ökonomisch zu erbringen und aktives Selbstmanagement zu betreiben. Am einfachsten fĂ€llt dies natĂŒrlich in Unternehmen mit bereits geltenden Gleitzeit-Bestimmungen.

    DemgegenĂŒber bietet der Leistungsgedanke viel Potential fĂŒr ein negatives Empfinden der agilen Arbeitssituationen. So wie im normalen BĂŒroalltag auch, kommt es Zuhause zu LeerlĂ€ufen. Es fehlt Feedback, Kolleg*innen sind gerade nicht erreichbar oder die grauen Zellen sind durch die Ereignisse der letzten Monate manchmal einfach erschöpft. Am Ende des Arbeitstages hat man gegenĂŒber den Vorgesetzten dennoch Ablieferungsdruck. Im Office wĂ€ren diese ÜberbrĂŒckungsphasen vielleicht nicht so aufgefallen, da eine ausgedehnte Mittagspause oder ein kurzer Plausch mit den Mitarbeitenden zur Kultur gehören.

    Negativ ist Positiv

    Zusammenfassend wird in Punkto Homeoffice deutlich, dass sich Negatives schnell zu Positivem wenden kann. Remote work und agile Arbeitsmodelle sind im 21. Jahrhundert angekommen und zĂ€hlen nun zur NormalitĂ€t. WĂ€re die Pandemie nicht zum globalen Problem geworden, hĂ€tte sich diese Art der Zusammenarbeit nur schleppend durchgesetzt. Eine Krise ist demnach nicht nur schlecht. Im Gegenteil, sie hat uns gezwungen umzudenken. Ein Schritt, von dem wir langfristig garantiert profitieren werden. Besonders in den kreativen Berufen bringt ein Perspektiven- bzw. Location-Wechsel oft die zĂŒndende Idee fĂŒr eine neue Schaffung.

    Die Pros und Cons auf einen Blick

    Das Meeting eures Lebens

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    Brand Sprint 101

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    Welcome to the Hunger Games

    Welcome to the Hunger Games

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    16. Februar 2021 |

    Welcome to the Hunger Games

    Es ist wieder Fastenzeit. FĂŒr manche von uns ist das möglicherweise eine absolut irrelevante Information. Aber hey, nicht so schnell! Wir erzĂ€hlen euch gerne, warum wir die Fastenzeit sinnvoll finden und weshalb sie rein gar nichts mit religiösen Absichten zu tun haben muss:

    Weiterlesen [3 Minuten]

    Schnelllebigkeit, statt bewusster Entschleunigung

    So gestaltet sich unser Alltag. Trotz Pandemie und Lockdown kommen nur die Wenigsten von uns zur Ruhe. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Wohnraum und Arbeitsbereich immer mehr verschmelzen und wir keine bewusste Trennung mehr zwischen Arbeit und Freizeit machen. Work-Life-Balance? AusbaufĂ€hig. Durch den Mangel an Routine in Kombination mit einem quasi nicht vorhandenen Sozialleben entstehen potentiell weitere negative Folgen, wie ein totaler RĂŒckzug oder die ausbleibende Pflege der körperlichen und psychischen Gesundheit.

    Genau um diese Pflege kann es in der Fastenzeit gehen. Vierzig Tage sind kein lebenseinschneidender Zeitraum. Sie bieten euch lediglich einen Richtwert, einen Anfang und ein Ende. Oft wird behauptet, es dauert 30 Tage um gewissen Handlungsweisen in die eigene Routine aufzunehmen. Das ist ein Mythos. Studien haben gezeigt, dass es die unterschiedlichsten AusprÀgungen gibt, wenn es darum geht wann Personen Handlungen in Gewohnheiten verwandeln. Ein Grund mehr auszuprobieren, wie lange es bei euch dauert und wie es euch dabei geht.

    Körperliche Gesundheit: Fasten ≠ Fasten

    Das Fasten von dem wir hier sprechen ist keine Fastenkur per se. Im Gegenteil, es geht um den bewussten Fokus auf das Wesentliche. Das SchĂ€tzen des Vorhandenen in einer Welt voller unnötigem Überfluss. ZusĂ€tzlich kann es einen Einstieg in eine dauerhafte Umstellung der eigenen ErnĂ€hrungsgewohnheiten bieten. Verzicht soll dabei keine EinschrĂ€nkung sein, sondern eine positive Auswirkung liefern. Man kann also nicht nur sich selbst etwas Gutes tun, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt nehmen.

    Fasten muss demnach nicht Intervall- bzw. Basenfasten, Schroth-Kur oder Entgiftung heißen. Es kann bedeuten, dass ihr beim Einkaufen darauf achtet, ob das GemĂŒse, das ihr mit nach Hause nehmen wollt, gerade Saison hat oder ob ihr die importierten, exotischen FrĂŒchte wirklich in eurem MĂŒsli braucht. Es kann auch bedeuten, dass ihr auf den tĂ€glichen Schokoriegel vor dem Fernseher, auf den sechsten Kaffee im BĂŒro oder auf die dick belegte Wurstsemmel in der Mittagspause verzichtet.

    Ihr fastet also Überfluss. Wie auch immer ihr das gestalten wollt, die Hauptsache dabei ist euer persönliches Wohlbefinden und eine ausreichende NĂ€hrstoffzufuhr.

    Psychische Gesundheit: Technische Giftköder

    Apropos bewusster Verzicht: Habt ihr schon einmal daran gedacht alle Kommunikations-Apps auf eurem Handy zu löschen? Genau, wir meinen Instagram, Mails und Co. Ohne Ausnahme. Zugegeben, auch wir haben diesen drastischen Schritt noch nicht geschafft. Den weihnachtlichen Betriebsurlaub haben wir jedoch fĂŒr eine zehntĂ€gige Social Media Pause genutzt und sind erholt zurĂŒckgekehrt. Das Highlight-Reel der Socials und die stĂ€ndige Erreichbarkeit haben nachweislich negative Effekte auf unsere psychische Gesundheit. Die technischen Giftköder locken uns mit ihren bunten Bildern oder eindringlichen Signaltönen und fressen kostbare Minuten unseres Tages.

    Wir erkennen natĂŒrlich die Ironie uns hier gegen Social Media zu Ă€ußern, obwohl wir selbst viel Zeit dort verbringen. Das tun wir auch gerne, doch manchmal ist so ein Ausbruch aus der digitalen Welt dennoch wie Balsam fĂŒr die Seele. FĂŒr alles was im beruflichen Kontext nicht relevant ist, empfehlen wir also in nĂ€chster Zeit etwas kĂŒrzer zu treten und euch bewusst herauszunehmen. Die anhaltende Pandemie liefert schon genug negative Vibes fĂŒr die Psyche.

    Das Meeting eures Lebens

    Das Meeting eures Lebens

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