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Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
23. März 2021 |

Wie lebt es sich im Neuen Land?

Verena Pausders Buch Das Neue Land* ist derzeit in aller Munde. Mit ihrem ersten Werk schafft die Autorin eine Anleitung zur Weiterentwicklung eines gesamten Landes. Ermutigend für alle, die tatsächlich etwas verändern wollen und verständlich für diejenigen, die Veränderungen skeptisch gegenüberstehen. Wir haben uns das Unternehmerbuch des Jahres 2020 genauer angesehen.

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Wie es jetzt weitergeht

So lautet nicht nur der Untertitel des Buches, sondern auch die Mission, die Pausder mit ihrem Buch vertritt. Omnipräsente Innovation hat Fragen zu den Themen Digitalisierung, Klimaschutz, Chancengerechtigkeit und vielen weiteren Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenlebens hervorgebracht, mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen müssen, um zu sehen wie es jetzt weitergeht. Als fortschrittlicher globaler Westen, wie wir uns so gerne bezeichnen, besteht Handlungsbedarf. Denn so progressiv wie wir uns gerne geben, sind wir längst nicht mehr. Das Neue Land mag eine Motivation zur Demokratiebelebung für Deutschland sein, gilt deshalb aber nicht weniger für die Denkweisen hierzulande.

Verena Pausder denkt nicht in Problemen, sondern in Lösungen.
Handelsblatt

Jetzt heißt es anpacken

Die Autorin geht stets mit guten Beispiel voran. Zu ihren bisherigen Projekten zählt die Gründung des Vereins Digitale Bildung für Alle e.V., der sich intensiv dafür einsetzt, Kindern digitale und problemlösende Kompetenzen zu vermitteln. Durch die Initiative #stayonboard möchte Pausder helfen, Personen in Vorstandspositionen Familienauszeiten zu ermöglichen und trotzdem ihr Mandat zu behalten. Ausschlaggebend dafür waren die Geschehnisse rund um Westwing-Gründerin Delia Lachance, die aufgrund ihres Mutterschutzes ihr Vorstandsmandat niederlegen musste. Auch die Pandemie konnte dem Tatendrang von Pausder nichts anhaben: Im letzten Jahr rief sie kurzum die Plattform homeschooling-corona ins Leben, die als Sammlung digitaler Bildungsinhalte fungiert.

Mit Das Neue Land entwickelte Pausder jedoch kein Selbstverwirklichungs-Manifesto, sondern eine Anleitung zum Nachdenken, zum Umdenken. Die Autorin schreibt dabei motivierend und doch konsequent, warum es jetzt gilt anzupacken. Das Neue Land, von dem sie spricht, ist ideell gesehen schon vorhanden, die Umsetzung seines Potenzials steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.

»Worauf warten wir? Dass die Zukunft doch nicht kommt? Wir müssen die Krise als Chance begreifen, den Turbo zu zünden.«
Verena Pausder

Mit Vollgas in die Zukunft

Pausder gibt in ihrem Buch Tipps für die unterschiedlichsten Gesellschaftsbereiche. Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick in die diskutierten Bereiche geben. Wir betonen gleichzeitig die unübersehbare Relevanz der Thematik des Buches mit der Bitte, euch ein eigenes davon zu machen. Am besten gleich bei der Buchhandlung eures Vertrauens bestellen*!

Bildung
Im Neuen Land, von dem die Autorin spricht, gibt es nur noch fließende Grenzen zwischen digitalen und analogen Lerninhalten. Der Unterricht könnte auch weiterhin, zumindest teilweise, zuhause stattfinden, um die digitalen Kompetenzen der Schuler*innen zu fördern. Gleiches gilt für analytisches Denken, das wie bisher insbesondere über Sprachkenntnisse in Latein vermittelt wurde. Der Fokus liegt im Neuen Land auf dem Programmieren. Logisches Denken spielerisch zu lernen, statt acht Stunden täglich Frontalunterricht zu erleben, lautet die Devise.

Wirtschaft
Für Das Neue Land schafft Pausder einen Fokus auf die sogenannte triple-bottom-line. Eine Orientierung von Unternehmen, die über den eigenen Profit hinausgeht und auch soziale und ökologische Ziele einbezieht. Nachhaltige Unternehmen sollen außerdem die Möglichkeit haben in einer neuen rechtlichen Gesellschaftsform, der nGmbH, zu agieren. Nachhaltigkeit, wofür das n vor GmbH steht, wird dabei durch aktive CO2-Reduktion, Unternehmensbeteiligung der eigenen Mitarbeiter*innen und eine fixe jährliche prozentuale Spende des Umsatzes garantiert.

Politik
Auch für die Politik hat die Autorin einige revolutionäre Änderungsvorschläge. Zum einen soll die Amtszeit von Abgeordneten in Deutschland auf maximal zwei Legislaturperioden begrenzt werden. Zum anderen schlägt sie vor mehr Expert*innen aus der Privatwirtschaft durch ein Politician-in-Residence Programm in die Politik zu holen. Die Anmeldung würde über eine eigene Plattform, auf der sich Interessierte beider Seiten austauschen können, erfolgen.

Was Pausder mit Das Neue Land kritisch darstellt, ist eine Vision eines digitalisierten, innovativen Zusammenlebens eines Landes, das aktiv in die Zukunft blickt und Verantwortung übernimmt. Die Blase des Wohlstands in Deutschland droht zu platzen, weshalb alle Bürger*innen Teil des Weiterentwicklungsprozesses sein sollten. Wie vorhin schon erwähnt: Selbiges gilt für uns Österreicher*innen. Und „Schau ma mal“ ist da keine Option.

Die Lage in Österreich

Die Autorin schreibt in ihrem Appell an die Gesellschaft, dass es in Deutschland wenige Startups mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro gibt. Die sogenannten Einhörner haben ihren Sitz meist in den USA oder China. Und Österreich? Tja, die Lage ist ernst. So ernst, dass wir, ebenso wie Pausder es über ihr Heimatland Deutschland sagt, eine Armee an Beamt*innen ausbilden, anstatt bereits an Schulen innovatives Denken und neuartige Herangehensweisen zu fördern. Wir haben zwar Anwärter*innen auf den Einhorn-Titel, doch auch einiges an Kommunikationsbedarf. Hierzulande halten sich Gründer*innen oft lange im Hintergrund, statt mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu treten. Wie bei unserem Nachbarland Deutschland ist das in Österreich wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man Zukunftsvisionen immer noch mit Zurückhaltung gegenübertritt.

Die wachrüttelnde Rede aus Das Neue Land sollten wir uns deshalb ebenso zu Herzen nehmen, wie unsere Nachbar*innen. Vergleicht man die beiden Länder in Bezug auf ihre Zukunftsorientierung, schneiden wir Österreicher*innen gesamtheitlich gesehen nicht schlecht ab. Unser kleines Land ist durchaus nicht zu verachten, wenn es um Entwicklungen im Digitalisierungssektor geht. Dennoch haben wir erst kürzlich bewiesen, dass es oft gute Ideen gibt, die an der konkreten Ausführung scheitern. *hust* Kaufhaus *hust*. Es ist also an der Zeit mit dem typisch österreichischen Jammern aufzuhören und gemeinsam an einer Gesellschaft der Zukunft zu arbeiten, die auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit setzt.

Verena Pausder als Person

Die Digitalisierungsexpertin machte ihre ersten Erfahrungen als Unternehmerin mit 19 Jahren, als sie zusammen mit ihrer Schwester 1999 eine Sushibar in Bielefeld eröffnete. Schon damals hatte sie innovative Herangehensweisen, wie zum Beispiel das Sushi für Ostwestfalen. Darunter verstand man Sushi ohne Fisch, denn der war im damaligen Bielefeld dem Fleisch weit untergeordnet. Nach einem Finanzstudium und einer Anstellung bei JP Morgan hat sie ihr Herz an die digitale Welt verloren und sie seit 2007 nicht verlassen. Zahlreiche erfolgreiche Gründungen und viele innovative Ideen brachten ihr 2016 den Titel des »Young Global Leader« durch das Weltwirtschaftsforum. Über sich selbst sagt Pausder, sie sei eine meinungsstarke Frau, die sich einmischt.

Wir wollten noch mehr über Das Neue Land und Verena Pausder persönlich erfahren und haben uns an die Autorin gewendet:

Verena Pausder ist mittlerweile zum eigenen Brand geworden. Was ist aus deiner Sicht wichtig für erfolgreiche Markenentwicklung?
Dass Produkt oder Person wirklich glaubwürdig sind, und dass man schnell sieht und erzählen kann, welches relevante Problem man löst. Wenn ich als Gründerin von intelligenten Spiele-Apps für Kinder über digitale Bildung in Schulen rede, dann hört man mir zu, weil man weiß, dass ich inhaltlich Expertise habe, aber auch, dass mich das Thema wirklich persönlich bewegt.

Groß zu denken erfordert Mut und viel Engagement. Welche Tipps hast du für Jungunternehmer*innen, die gerade ganz am Anfang stehen?
Einfach mal machen. In »Das Neue Land« beschreibe ich ja, dass auch bei mir nicht jede Geschäftsidee sofort funktioniert hat. Mit Mitte 20 habe ich eine Salatbar-Kette eröffnet, die ich nach weniger als einem Jahr wieder dicht machen musste. Davon habe ich mich aber nicht entmutigen lassen und ein paar Jahre später war das nächste Unternehmen erfolgreich. Durch die Projekte, die nicht klappen, lernt man auch das Handwerkszeug für den späteren Erfolg.

Du sagst es reicht nicht Probleme nur zu benennen. Es geht um das Tun. Da stimmen wir vollkommen zu, doch wo kann jede*r Einzelne deiner Meinung nach anfangen, einen Beitrag zu leisten?
Es geht darum, dass alle in ihrem Umfeld loslegen. Der Vater, der sich mit IT auskennt und kurzerhand das WLAN an der Schule repariert; die Nachbarin, die die leer stehende Kneipe in ein städtebauliches Lokallabor umfunktioniert; die Unternehmerin, die ein digitales Betreuungsangebot für die Kinder der Mitarbeiter*innen finanziert. Mir geht’s darum, dass wir von der Seitenlinie aufs Spielfeld wechseln, also dass wir nicht im Anspruchsdenken gegenüber »der Politik« stecken bleiben, sondern auch mal gucken, was kann ich, jetzt, hier, sofort besser machen.

Als absolute Expertin in Sachen Digitalisierung bist du in der digitalen Welt verankert. Was in deinem Berufsalltag oder Privatleben machst du trotzdem lieber analog?
Privat: Lesen. Auch wenn ich E-Reader auf Reisen praktisch finde, nehme ich zuhause lieber ein echtes Buch in die Hand. Beruflich greife ich oft in Telefonaten noch klassisch zu Stift und Zettel, um mir Notizen zu machen. Das hilft mir, besser zuzuhören und lenkt mich weniger ab, als immer vor dem Laptop zu sitzen.

Das Neue Land ist ein Appell an Deutschland. Wie ordnest du die Zukunftsorientierung anderer europäischer Länder ein?
Auch wenn ich »Das Neue Land« als Deutsche mit Blick auf mein Umfeld geschrieben habe, glaube ich, dass viele der Vorschläge auch in anderen europäischen Ländern anwendbar sind. Viele unserer Nachbarn stehen bei Digitalisierung, Gleichberechtigung oder Klimaschutz ja vor sehr ähnlichen Herausforderungen. Die Impulse sind auch übertragbar, weil ich im Buch ja keine Gesetzes-Paragraphen für neue Policies vorschlage, sondern simple Ideen vorstelle, die wir als Gesellschaft umsetzen können.

Wie würdest du Das Neue Land in 3 Worten zusammenfassen?
Rede – Zukunft – Machen

*Buchtipp: Verena Pausder: Das Neue Land. Wie es jetzt weitergeht.
https://verenapausder.de/dasneueland/

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

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Das Meeting eures Lebens

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Foto eines jungen Mann, der sich Klopapierrollen wie Ferngläser vor das Gesicht hält

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Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschämtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen über Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklärt werden können. Das klingt alles andere als effizient. Ist es auch nicht, weshalb wir hier Tipps für eure Austauschprozesse haben, die jedes einzelne Meeting zum Meeting eures Lebens machen. Ihr glaubt uns nicht? 

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Worauf ihr ab jetzt verzichten könnt

Auf all die nervigen Details eurer bisherigen Meetings. Jene, die wir bereits erwähnt haben und alle weiteren, die wir vielleicht gar nicht bedacht hätten. Das Thema der Ineffizienz von Austauschprozessen haben wir schon mal angeschnitten. Was wir damals jedoch noch nicht erwähnt haben, ist der Hauptgrund warum so viele Meetings scheitern: Menschen sind nicht dafür gemacht einfach nur zu reden. Wir brauchen Anleitungen, Richtlinien, greifbare Materialen. Ein Setting, in dem wir all unsere Sinne einbringen können.

Teamwork makes the dream work

Klingt abgedroschen, ist aber so. Das hat auch einen wichtigen Grund, da die meisten Meetings Teamwork nicht berücksichtigen. Es braucht ernst gemeinten Zusammenhalt des Teams. Das ist die Basis für gelungene Kommunikation, sowohl intern, als auch extern. Erreichen kann man dies am ehesten durch die Einbringung verschiedenster Perspektiven. Ein Tipp wäre, für gewisse Meetings Personen aus dem Unternehmen einzuladen, deren Abteilung nicht am Projekt beteiligt ist. So erhält man einen neuen Blickwinkel auf die eigenen Schaffensprozesse. Sozusagen einen Blick von außen, aber von innen. Praktisch, findet ihr nicht? 😉

»Meetings let us play with ideas, solve tough problems together, and feel like a team. That’s basically the entire reason I come to work in the first place!« Braden Kowitz, Co-Founder Range

Der Weg ist das Ziel

Während Meetings werden Meinungen ausgetauscht, die Köpfe rauchen und die Anstrengung ist groß. Es braucht daher jemanden, der die Gruppe im Zaum hält. Jemanden der darauf achtet, dass nicht überzogen wird, jede*r zu Wort kommt und die Themen diskutiert werden, weswegen das Meeting eigentlich stattfindet. Bestimmt diese Rolle noch vor Beginn des Meetings, stellt sicher, dass alle im Raum darüber Bescheid wissen und vergewissert euch, dass sich alle Beteiligten damit wohlfühlen.

Zusätzlich könnt ihr euch verschiedenen Tools bedienen, die den Ablauf des Meetings effizienter gestalten. Miro ist dafür euer bester Partner. Dort können Informationen gesammelt werden, die nicht perfekt angeordnet sein müssen, um Sinn zu ergeben. Es ist der Platz für weitläufige Braindumps, für erste Scribbles und Schlagwörter. Ein hierarchisch gegliedertes Dokument könnt ihr bei Bedarf im Anschluss an das Meeting zusammenfügen. Das bietet gleich einen doppelten Vorteil: Einerseits sind die wichtigsten Ergebnisse des Meetings bereits klar. Andererseits braucht es für deren Zusammenfassung nicht das ganze Team, sondern nur wenige Teammitglieder, welche die Ergebnisse in einem Dokument sammeln und aufbereiten. Effizienz pur.

Mehr Vorbereitung, weniger Nachbereitung

Ihr möchtet eure Kolleg*innen von eurer neuen Idee überzeugen und bereitet eine Präsentation vor? Cool. Noch cooler wäre es aber, wenn ihr ihnen eure Idee zeigt. Ihr braucht keinen Prototyp zu basteln, aber überlegt euch wie ihr eure Gedanken fassbar machen könnt. Verwendet Requisiten. Zeigt die Details. Sprecht frei und setzt auf Bildmaterial. Vermittelt ein Gefühl. Eure Kolleg*innen werden besser verstehen was ihr übermitteln wollt und es bringt eine willkommene Abwechslung in den konstanten Einsatz von Powerpoint-Folien.

Entscheidung gut, alles gut

Nach einer gelungenen Präsentation aller Ideen der Meeting-Runde solltet ihr darauf achten, dass ihr euren gemeinsamen Termin nicht mit den Worten »Super Ideen hatten wir heute.« beendet. Es braucht klare Entscheidungen und Zuordnungen von Tätigkeiten. Ansonsten wird durch mangelnde Zuständigkeiten der beste Einfall dennoch zum Reinfall. Organisiert Projektteams, vergebt konkrete (Teil-)Aufgaben und setzt noch während dem Meeting eine Deadline für die Umsetzungen. Bedenkt dabei, das nicht nur für die großen Ziele zu tun. Oft scheitert es an den Details, die übersehen wurden. Auch wenn es noch so pingelig erscheinen mag: Findet ein Enddatum für jede Aufgabe.

40 Minuten, ab jetzt

40 Minuten, so lange dauert ein gratis Zoom-Call mit mehreren Personen. Wir wollen hier keine Werbung für Zoom machen, aber der Gedanke ist prinzipiell nicht schlecht. Unabhängig von der Größe eures Teams, sollte es völlig ausreichen in 40 Minuten eine Entscheidung zu treffen. In unserem Sprint-Denken ist das schon das Doppelte an Zeit, das wir für die Entscheidungsfindung investieren. Schneller geht also immer. Was man dabei dennoch nicht vergessen darf, ist die Effizienz der getätigten Beschlüsse. Lasst euch von der tickenden Uhr nicht einschüchtern. Wenn ihr etwas mehr Zeit braucht ist das ok, ihr seid schließlich euer eigener Wecker. Gewöhnt euch nur nicht daran an auf snooze zu drücken, denn dann wäre der Sprint-Gedanke obsolet.

Wie Meetings auch remote funktionieren

Apropos Zoom. Derzeit finden wohl die meisten Meetings in unseren Homeoffices statt. Das muss kein Effizienzdefizit bedeuten. Nur weil es einfach ist, schnell ein virtuelles Meeting zu eröffnen und mehrere Leute zusammenzubringen, bedeutet es allerdings nicht, dass keine Strategie dahinter steckt.

Für ein erfolgreiches Remote-Meeting solltet ihr auf folgende Aspekte achten:

  • Implementiert alle bisher genannten Tipps auch in eure Remote-Meetings und passt sie gegebenenfalls an euer konkretes Setting an.
  • Setzt ein klares Ziel für jedes Meeting und notiert dies in der Einladungsmail oder im Kalendereintrag, sodass alle Beteiligten es deutlich sehen können.
  • Beginnt das Remote-Meeting mit ein paar Minuten, in denen alle Teilnehmer*innen nochmal über eure schriftlich zusammengefasste Zielsetzung lesen können. Das garantiert, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind.
  • Haltet alle Entscheidungen schriftlich fest. Hierfür könnt ihr ebenfalls Miro oder ein anderes Tool heranziehen. Durch eine Verschriftlichung schafft ihr die Möglichkeit, den virtuellen Prozess nochmal Revue passieren zu lassen. Ihr könnt das Meeting auch aufnehmen und im Anschluss als Video zur Verfügung stellen. Eine schriftliche Zusammenfassung sollte trotzdem zusätzlich erstellt werden.
  • Streicht das Wort »dringend« aus eurem Wortschatz. Dringlichkeit ist der Tod von kreativen Einfällen und hilft euch für diesen konkreten Moment im Treffen mit den Kolleg*innen nicht weiter. Betont stattdessen lieber den Grund, warum Dringlichkeit entstehen könnte. Das schafft ein gemeinsames Ziel, statt empfundenen Druck.

Ob remote oder vor Ort im gemeinsamen Büro: Meetings sind Teil des Arbeitsalltags. Mit unseren Tipps seid ihr nun bestens ausgestattet, um das Level an Effizienz in euren zukünftigen Meetings stark zu steigern. Macht alle Meetings zum Meeting eures Lebens. Wir wünschen viel Erfolg!

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

Mit dem Brand Sprint bringt ihr euer Startup in Rekordzeit entscheidend voran. Entwickelt sofort umsetzbare Ergebnisse und vermeidet so viele schmerzhafte Umwege die nur unnötig Zeit und Budget kosten.

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Newsfläsh Vom Hügel

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Als Kind wollte sie Blumenpflückerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfüllt und ist die erste BIO Blumenbäuerin Österreichs.

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Newsfläsh Vom Hügel

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Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
25. Februar 2021 |

Newsfläsh Vom Hügel

Als Kind wollte sie Blumenpflückerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfüllt und ist die erste BIO Blumenbäuerin Österreichs.

Darin liegt unser Newsfläsh jedoch nicht, denn Margrit De Colle arbeitet bereits seit knapp 15 Jahren an ihrem Herzensprojekt.

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Was am Anfang ihrer Karriere noch belächelt wurde, ist mittlerweile ein absoluter Erfolg. Im Laufe der Jahre sind ganze sechs Hektar Fläche in der Südsteiermark zu ihrem Arbeitsort geworden. Dort baut De Colle gemeinsam mit ihrem Team BIO-Schnittblumen, essbare Blüten, Kräuter und Gemüseraritäten an, die man sogleich im eigenen Garten Café verkosten kann.

Nachhaltig zum floralen Fest

»In der Blumen- und Dekorationswelt hat sich vor gut 10 Jahren niemand für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit interessiert.«
Margrit De Colle

Wie sehr uns Nachhaltigkeit am Herzen liegt, wisst ihr bereits. Dass wir in Margrit De Colle jemanden gefunden haben, der unsere Leidenschaft teilt und gleichzeitig eine bunte Farbenpracht schafft, ist großartig. Die Blumenbäuerin aus Erbersdorf hat mit ihrem Ansatz nicht nur nachhaltigen Anbau von Blumen, Gemüse und Kräutern umgesetzt, sondern auch eine hervorragende Markenentwicklung geleistet. Als erste BIO Blumenbäuerin Österreichs bietet sie nicht nur ihre Erzeugnisse zum Verkauf an, sie teilt gleichzeitig auch ihr umfangreiches Wissen* mit ihrer Community und schafft damit ein Branding, das in der floralen Branche selten zu finden ist.

Digitale Blumenwelt

In den jährlich über 100 Workshops rund um das Thema BIO Landwirtschaft kommen Blumenfans, Gemüseliebhaber*innen und angehende Landwirt*innen auf ihre Kosten. Das Angebot reicht von Beginner-Workshops bis hin zu einem mehrtägigen Erlebnis, bei dem auf der Blumenwiese gezeltet wird. Da haben wir ihn also jetzt, den Newsfläsh: Bei Margrit De Colle können alle, die es wollen, zu nachhaltig orientierten Blumenexpert*innen werden. Neue Termine stehen bereits in den nächsten Tagen an. Derzeit finden viele Workshops auch online statt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

»Was man liebt, muss man wertschätzen und respektvoll behandeln, leidenschaftlich dafür brennen, sich dafür einsetzen!«
Margrit De Colle

Besser hätten wir es nicht ausdrücken können. Chapeau!

HALTHALTHALT Das war noch nicht alles! Wir konnten nicht genug bekommen und haben uns nochmal mit Margrit persönlich über ihr Herzensprojekt unterhalten. Typisch Sprint-orientiert gab’s von uns 3 Fragen zu Vom Hügel:

Du sagst über dich selbst: »Ich bin Unternehmerin. Ich unternehme. Jeden Tag.« Findest du man wird als Unternehmer*in geboren?
Diese Charaktereigenschaften, die man als Unternehmerin braucht, sind sicher zum Teil angeboren, zum Teil den Erfahrungen und Prägungen geschuldet, die man in Laufe seines Lebens erfährt. Ich als Soziologin würde bestreiten, dass alles bereits in der Biologie vorgegeben ist. Mut, Hartnäckigkeit, Begeisterungsfähigkeit sind auch lernbar.

Mit Vom Hügel hast du eine Marke geschaffen, die weit über deinen eigenen Namen hinausgeht. Eine Teilnehmerin deines Workshops hat ja mal gesagt: »Es gibt ein Leben vor dem Hügel und ein Leben mit dem Hügel.« Was würdest du Personen, die gerade dabei sind ihre Marke aufzubauen, raten?
Bleibt authentisch und kompromisslos. Es heißt nicht umsonst, »die Komfortzone verlassen.« So ist man eben der Typ für manche Dinge und für andere nicht. Keine Grauzonen.

Wie würdest du Vom Hügel in drei Worten beschreiben?
Wild, pur, nachhaltig.

*Buchtipp: 
Margrit De Colle: Bio-Schnittblumen aus dem eigenen Garten. Die besten Anbautipps und die schönsten Gestaltungsideen fürs ganze Jahr. Für Balkon, Beet und Blumengarten.

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

Mit dem Brand Sprint bringt ihr euer Startup in Rekordzeit entscheidend voran. Entwickelt sofort umsetzbare Ergebnisse und vermeidet so viele schmerzhafte Umwege die nur unnötig Zeit und Budget kosten.

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Das Meeting eures Lebens

Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschämtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen über Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklärt werden können.

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Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

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Als Kind wollte sie Blumenpflückerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfüllt und ist die erste BIO Blumenbäuerin Österreichs.

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