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Welche entscheidenden Fehler Startups beim Branding vermeiden sollten

Welche entscheidenden Fehler Startups beim Branding vermeiden sollten

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
18. Juli 2022 |

Welche entscheidenden Fehler Startups beim Branding vermeiden sollten

Die Ansprüche der Menschen an Marken haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Facebook hat mehr Mitglieder als die katholische Kirche und sobald das neue iPhone auf den Markt kommt, erinnert der Apple-Store eher an eine Pilgerstätte, als an ein Geschäft für Telekommunikationsgeräte.

Kurzum: Marken gewinnen zunehmend mehr Einfluss und tragen somit auch immer mehr gesellschaftliche Verantwortung. 

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Die vielzitierte Rastlosigkeit unserer Gesellschaft hat an dieser Entwicklung einen gehörigen Anteil. Die unendlich vielen (Vergleichs-)Möglichkeiten, die insbesondere das »WWW« bietet, sorgen nicht für eine einfachere Entscheidungsfindung, sondern erzeugen bei vielen Menschen stattdessen Stress und Überforderung. Wir alle sehnen uns nach etwas Vertrautem, nach dem Fels in der Brandung bei dem wir wissen, was wir bekommen, ohne lange danach suchen oder vergleichen zu müssen. Genau hier kommen Marken ins Spiel. Mit ihrer emotionalen Kommunikation sprechen starke Marken die Sehnsüchte der überforderten Gesellschaft an und werden zum Kompass in unübersichtlichen Zeiten. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass nur sehr wenige Marken die grundlegenden Sehnsüchte der Konsumenten ansprechen.

Was Branding wirklich ist

Um dies ganzheitlich beantworten zu können, muss zunächst die Frage geklärt werden, woraus überhaupt eine Marke besteht. Wenn das Wort »Marke« fällt, schallt oft ein anderes, heute weitverbreitetes Wort direkt hinterher: »Branding«. Es ist derzeit in aller Munde, allerdings wird bei der Definition oft nur ein Teil des Ganzen bedacht und Grundlegendes ignoriert. So überspringen dann viele Startups einen essenziellen Schritt und versuchen mit einem Shortcut verzweifelt das Feuer bei den Menschen zu entfachen.

Viele verstehen unter dem Begriff »Branding« hauptsächlich das Brand Design: Logo, Farben, Website usw. Der Grund dafür liegt in unserer optisch veranlagten Wahrnehmung. Wir Menschen sind Augentiere und können Visuelles blitzschnell registrieren und verarbeiten. Da kann keiner unserer anderen Sinne mithalten. Durch dieses geschickte Täuschungsmanöver unseres Gehirns, nehmen wir jedoch nur die Spitze des Branding-Eisberges wahr. Den großen unsichtbaren Eisberg-Part unter der Wasseroberfläche, ohne den die Spitze nicht existieren würde, bleibt bei der Definition des Begriffes »Branding« häufig im Verborgenen. Jedoch liegt genau hier der Hund begraben: Identität, Brand-Charakter sowie Positionierung sind die unsichtbaren Elemente – das emotionale Fundament jeder Marke. Somit sollte es in der Prioritätenliste einer Startup-Markenentwicklung ganz oben stehen.

Der Aufbau des Markenfundaments in drei Schritten

Schritt 1: Identität
Zuerst wird die Identität erarbeitet. Ohne sie würde es für eine Marke auf lange Sicht sehr schwer werden zu existieren. Denn für die Menschen die wir als Unternehmen erreichen wollen, ist es heute mehr denn je entscheidend zu erfahren, welche Werte die Marke vertritt und wie sie zu gewissen gesellschaftlichen, politischen oder sozialen Fragen steht. Erst wenn es an dieser Stelle eine große Übereinstimmung zwischen den Wertevorstellungen von Marke und Mensch gibt, besteht die Chance einer fortwährenden Beziehung. Potenzielle Kunden möchten spüren, dass die Marke für sie sinnstiftend ist und sie wollen sich mit der Marke identifizieren können. Es ist wie in einer Liebesbeziehung: Ohne ein ähnliches Grundverständnis wird es auf Dauer schwierig an einem Strang zu ziehen.

Schritt 2: Brand-Charakter
Um die Chance einer Identifikation mit der Marke zu erhöhen, braucht es aber mehr als nur Worte. Wir brauchen eine Verkörperung. Die Marke muss »menschlich« werden. Wir vertrauen Menschen, nicht Unternehmen. Das klingt skurril, aber jeder von uns verknüpft Marken mit bestimmten menschlichen Charaktereigenschaften. So kann das Identifikations-Barometer in unseren Köpfen seine Arbeit tun und die rebellischen, die weisen, die lustigen Marken voneinander unterscheiden und bewerten. Diese unterbewusste und ausschließlich emotional getriebene Beurteilung entscheidet dann darüber, ob man sich von einer Marke angezogen fühlt oder nicht.

Schritt 3: Positionierung
Um das Marken-Fundament zu komplettieren ist es wichtig die vermenschlichte Marke nun klar gegenüber seinen Marktbegleitern zu positionieren, indem rationale und emotionale Alleinstellungsmerkmale herausgearbeitet werden, die die Marke klar von der Konkurrenz unterscheiden und hervorheben.

Fazit

Erst nachdem das Fundament der Marke erschaffen worden ist, kann die Spitze des Eisberges entstehen und so durch die richtige Herangehensweise schwerwiegende Fehler vermieden werden. Mit visuellen und inhaltlichen Mitteln wird im Anschluss daran die Identität, der Charakter und die Positionierung der Marke emotional kommuniziert. Dadurch ist es für die Menschen sehr leicht zu verstehen was sie von der Marke erwarten können und welchen Mehrwert sie ihnen bietet. Ein »Segen« für viele Menschen, die sich im Zeitalter des Überflusses nach Orientierung und Halt sehnen und die Voraussetzung für eine langfristige Beziehung zwischen Mensch und Marke.

Artikel aus dem StartupValley Magazine. Ausgabe 04/2022, Veröffentlichung Juli 2022, Text: CUENCO

 

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Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
7. Mai 2021 |

Branding Stars – der Tanz um das beste Branding

Blickt an euch selbst herab. Aus wie vielen Marken setzt sich euer heutiges Outfit zusammen? Auf welchem Device lest ihr diesen Artikel, wer ist der Hersteller? Habt ihr heute schon Kaffee getrunken? Woher stammt der? Wer verkauft ihn?

Fragen über Fragen, Marken über Marken.

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Marken gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Schon im Jahr 2007 lagen die Schätzungen der täglichen Markenkontakte jeder einzelnen Person bei 5000. Wie viele es im Jahr 2021 sind, möchte man sich nicht ausmalen. Klar ist, dass viele der Kontakte nur beiläufig wahrgenommen werden und nicht in unserem Gedächtnis verankert bleiben. Der Erfolg der wenigen big player zeichnet sich durch viele Ähnlichkeiten aus. Sie sind etablierte Begleiter*innen unseres Alltags und wir haben sie in unsere Lebensgestaltung integriert. Doch wie kann es so weit kommen und wer darf sich mit dem besten Branding rühmen? Findet es heraus:

Die Paradebeispiele

— Apple
Wenn man an Apple denkt, hat man sofort klares Design und einfache Nutzung im Kopf. Der Slogan des Unternehmens aus dem Jahr 1997 „Think different“ schwingt dabei bis heute in sämtlichen Entwicklungen mit. Ein minimalistischer Ansatz, der alle Werte der Marke kombiniert und ein Gefühl vermittelt, das man unbedingt selbst erleben möchte. Apple ist kein reiner Technologieprodukt-Hersteller. Die Produkte von Apple zu favorisieren ist eine Lebenseinstellung.

— Nike
Nikes Mission lautet: »To bring inspiration and innovation to every athlete in the world.« In einem weiteren Satz stellt das Unternehmen klar, dass jede Person, die einen Körper hat als Athlet*in gilt. Damit schafft Nike absolute Inklusion, weit über den Sportsektor hinaus. Mit dem Slogan „Just do it“ wird die Marke abgerundet. Niemand fühlt sich ausgeschlossen und jede*r kann Fan von Team Nike werden. Markenentwicklung auf höchstem Niveau.

— Patagonia
Über Patagonias Mission Statement haben wir bereits gesprochen. Genauso eindrucksvoll ist die Aussage des Patagonia-Gründers Yvon Chouinard über das Marketing des Unternehmens: »Marketing is easy at Patagonia. We just tell people who we are, and the rest just works.« Die Tatsache dass etwas einfach so funktioniert, ist dabei keinem Zufall zuzuschreiben. Der Erfolg der Marke Patagonia liegt in deren Markenentwicklung. In ihrer werteorientierten Herangehensweise und der wiederholten Betonung ihrer Weltanschauung, hat es die Marke Patagonia geschafft eine Community aus ähnlich gestrickten Personen aufzubauen. Kombiniert mit qualitativ hochwertigen Produkten ist das Ganze, wie Yvon Chouinard betont, fast ein Selbstläufer.

Differenzierung entsteht durch Relevanz

Sich von der Konkurrenz nur durch Produkt- oder Dienstleistungsmerkmale zu unterscheiden funktioniert nicht mehr. Man muss relevant sein, um sich durchzusetzen, genau wissen, wen man erreichen möchte und alle Optionen effizient nutzen, um dies zu tun. Relevanz entsteht dabei durch geteilte Ansichten. Damit findet jedes Unternehmen findet seine Community, solange es weiß wofür es steht und diese Anschauungen transparent kommuniziert. Vergleichbar ist dies mit Geschehnissen in der Dating-Welt: Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, kann man es noch so sehr versuchen, es wird niemals harmonieren.

Was in den 1980ern noch durch ein paar tausend investierte Dollar in traditionelle Werbung oder gute PR wett gemacht werden konnte, zieht heute einfach nicht mehr. Konsument*innen haben uneingeschränkten Zugang zu Informationen über Marken und sind dadurch kritischer denn je. Der Schlüssel zum Erfolg lautet heute demnach Relevanz durch Transparenz, Qualität und geteilte Werte.

Einmal Erste*r, immer Erste*r?

Das Fundament eures Brands entsteht durch die Markenentwicklung. Diese kann zwar als ein in sich abgeschlossener Prozess angesehen werden, ist aber nicht in Beton gegossen. Daraus entwickelt sich in weiterer Folge euer Branding: Eine stetige Ausführung eurer Markenentwicklung durch unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen. So wie sich eure Maßnahmen weiterentwickeln und sich an aktuelle Anforderungen anpassen, so verändert sich auch eure ursprünglich entwickelte Marke. Das kann sich in kleinen Adaptionen zeigen oder zum ganzheitlichen Rebranding werden. Eure Marke ist nicht starr oder unantastbar. Das bedeutet auch, wer heute mit seinem Brand ganz vorne steht, kann morgen schon wieder weg vom Fenster sein. Branding Stars hat also mehr als nur eine Staffel.

Und der Sieg geht an …

Ihr seht, das beste Branding gibt es per se nicht. Würde es sich tatsächlich um Branding Stars handeln, müssten wir sagen: Jede Brand gewinnt in ihrer Community. Durch die Vielfalt an Brands ist ein heterogenes Bild der Markenlandschaft entstanden, in der jede Person ein passendes Match finden kann. Im Tanz um das beste Branding gewinnen also immer die idealen Partner*innen einander.

Ihr wollt eine Zugabe zum Thema Branding?
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Tu weniger, erreiche mehr

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15. April 2021 |

Tu weniger, erreiche mehr

Das klingt zwar wie ein Widerspruch in sich, ist aber das genaue Gegenteil. Weniger zu tun schafft Raum, mehr zu erreichen. Wie das geht verraten wir euch:

Im Arbeitsalltag warten viele von uns jeden Tag auf den Abend, jeden Wochentag auf das Wochenende, jedes Wochenende auf den nächsten Urlaub usw. – ihr kennt das. Was wir jedoch oft außer Acht lassen, ist der Fokus auf das Wesentliche. Es ist nicht nötig sich den eigenen Alltag mit Aufgaben und ausstehenden Erledigungen vollzustopfen, um Abends das Gefühl zu haben, etwas erreicht zu haben. Im Gegenteil: Es erschöpft und lenkt uns von den wirklich wichtigen Dingen ab.

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Das Highlight eures Tages

Um Ablenkung vorzubeugen sollte Ordnung in euren To-do-Listen herrschen. Anstatt ständig kleine Tätigkeiten zu notieren, die euch tagsüber in den Sinn kommen, nehmt euch vor dem Beginn eures Arbeitstages bewusst Zeit. Teilt den Tag in verschiedene Blöcke ein und setzt Prioritäten. Findet euer persönliches Highlight des Tages. Darauf konzentriert ihr euch an diesem jeweiligen Tag besonders. Das bedeutet nicht, dass ihr sonst keine Aufgaben abschließt. Der Gedanke wäre schlichtweg unrealistisch. Euer Tagesablauf hat natürlich unterschiedliche Herausforderungen und seine Einteilung ist abhängig von der Größenordnung des Tageshighlights. Dennoch: Ein Punkt auf eurer To Do Liste lässt euren Fokus automatisch auf exakt dieses Projekt gleiten. Sobald das abgehakt ist, widmet ihr euch dem nächsten. So erreicht ihr viel mehr, ohne Überforderung zu spüren.

Wichtig ist, dass ihr euer Tageshighlight aufschreibt. Ob digital oder analog ist dabei nicht relevant. Der entscheidende Faktor liegt in der Sichtbarkeit eures Tageshighlights. Speichert es euch als Hintergrund auf dem Smartphone oder klebt ein Post-it auf euren Kaffeebecher. Welcher Platz euch persönlich auch zusagt, stellt sicher dass ihr euer Tageshighlight nicht aus den Augen verliert.

Lust auf Tomaten?

Uns ist klar wie kompliziert es sein kann, jeden Tag auf nur ein Highlight einzugrenzen. Wenn euch diese Herangehensweise nicht zusagt oder es euer Job nicht erlaubt in der Vogelperspektive zu denken ohne Details zu vernachlässigen, haben wir eine weitere Möglichkeit für euch. Mit der Pomodoro-Methode könnt ihr mindestens genauso effizient arbeiten, wie durch die Tageshighlight-Methode. Der Unterschied liegt darin, dass ihr euch Highlights für verschiedene Abschnitte sucht.

Das funktioniert so: Ihr setzt euch ein Ziel, auf das ihr 25 Minuten lang eure volle Aufmerksamkeit legt. Ihr lasst euch weder von einem eingehenden Anruf, noch von dem Signalton einer neuen E-mail ablenken. Um vor lauter Tunnelblick nicht die Zeit zu übersehen, stellt ihr euch einen Timer oder Wecker. Nach 25 Minuten nehmt ihr euch eine kurze Pause und atmet durch. Dann geht es weiter mit dem nächsten Task. Das macht ihr ingesamt vier Mal, bis es auch schon wieder Zeit ist eine größere Pause einzulegen. Der Vorteil dieser Methode liegt und der Tatsache, dass ihr effizienter an Aufgaben arbeitet und bewusster Pausen einlegt. Ihr habt weniger Multitasking betrieben, mehr erreicht und fühlt euch ausgeglichener. Besser geht’s nicht, oder?

Es geht um die Balance

Weniger zu tun, bedeutet also nicht gänzlich auf To-do-Listen zu verzichten. Wir wollen euch hier eben nicht ermutigen eure Tage auf der Couch zu vergeuden. Denn es steht fest, dass zu viel Zeit, oder anders formuliert, zu wenig Arbeit auch nicht gut für unsere mentale Gesundheit ist.

Jake Knapp hat dies wie folgt zusammengefasst:
Wenn wir mit Überfluss konfrontiert werden, zerbricht unser mentaler Rahmen für den Umgang mit dieser Ressource, und wir drehen durch.

Jake hat Recht. Es geht um die Balance zwischen Über- und Unterforderung. In unserer schnelllebigen Welt tendieren wir jedoch eher zu Überforderung, bevor wir den Zustand der Unterforderung erreichen. Langfristig führt das im schlimmsten Fall allerdings zu einem totalen Shot-Down unserer physischen sowie mentalen Kräfte. Deshalb tut weniger und erreicht mehr. Wenn ihr weitere Anstöße braucht, wie ihr bewusste Pausen in euren (Arbeits-)Alltag einbauen könnt, haben wir noch folgenden Tipp für euch:

Eine App die euch das Nichtstun lernt

In Zusammenarbeit mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg richtet das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg derzeit eine Ausstellung zum Thema »Schule der Folgenlosigkeit: Übungen für ein anderes Leben« aus. Die Ausstellung sollte eigentlich derzeit öffentlich sein und Scharen an Besucher*innen anlocken, doch wir alle wissen was dazwischen kam. Kurzum hat das Museum deshalb eine App entwickelt, die Museums-Liebhaber*innen die Ausstellung auf das eigene Smartphone bringt.

Der Nutzen der App zeigt sich in den vielen Übungen, Aufgaben und informationellen Inhalten, über die man die Kunst des Nichtstuns spielerisch erlernen kann. Expert*innen-Interviews bieten dazu noch eine weitere Quelle der Inspiration für il dolce far niente. Unbedingt ausprobieren!

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Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
23. März 2021 |

Wie lebt es sich im Neuen Land?

Verena Pausders Buch Das Neue Land* ist derzeit in aller Munde. Mit ihrem ersten Werk schafft die Autorin eine Anleitung zur Weiterentwicklung eines gesamten Landes. Ermutigend für alle, die tatsächlich etwas verändern wollen und verständlich für diejenigen, die Veränderungen skeptisch gegenüberstehen. Wir haben uns das Unternehmerbuch des Jahres 2020 genauer angesehen.

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Wie es jetzt weitergeht

So lautet nicht nur der Untertitel des Buches, sondern auch die Mission, die Pausder mit ihrem Buch vertritt. Omnipräsente Innovation hat Fragen zu den Themen Digitalisierung, Klimaschutz, Chancengerechtigkeit und vielen weiteren Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenlebens hervorgebracht, mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen müssen, um zu sehen wie es jetzt weitergeht. Als fortschrittlicher globaler Westen, wie wir uns so gerne bezeichnen, besteht Handlungsbedarf. Denn so progressiv wie wir uns gerne geben, sind wir längst nicht mehr. Das Neue Land mag eine Motivation zur Demokratiebelebung für Deutschland sein, gilt deshalb aber nicht weniger für die Denkweisen hierzulande.

Verena Pausder denkt nicht in Problemen, sondern in Lösungen.
Handelsblatt

Jetzt heißt es anpacken

Die Autorin geht stets mit guten Beispiel voran. Zu ihren bisherigen Projekten zählt die Gründung des Vereins Digitale Bildung für Alle e.V., der sich intensiv dafür einsetzt, Kindern digitale und problemlösende Kompetenzen zu vermitteln. Durch die Initiative #stayonboard möchte Pausder helfen, Personen in Vorstandspositionen Familienauszeiten zu ermöglichen und trotzdem ihr Mandat zu behalten. Ausschlaggebend dafür waren die Geschehnisse rund um Westwing-Gründerin Delia Lachance, die aufgrund ihres Mutterschutzes ihr Vorstandsmandat niederlegen musste. Auch die Pandemie konnte dem Tatendrang von Pausder nichts anhaben: Im letzten Jahr rief sie kurzum die Plattform homeschooling-corona ins Leben, die als Sammlung digitaler Bildungsinhalte fungiert.

Mit Das Neue Land entwickelte Pausder jedoch kein Selbstverwirklichungs-Manifesto, sondern eine Anleitung zum Nachdenken, zum Umdenken. Die Autorin schreibt dabei motivierend und doch konsequent, warum es jetzt gilt anzupacken. Das Neue Land, von dem sie spricht, ist ideell gesehen schon vorhanden, die Umsetzung seines Potenzials steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.

»Worauf warten wir? Dass die Zukunft doch nicht kommt? Wir müssen die Krise als Chance begreifen, den Turbo zu zünden.«
Verena Pausder

Mit Vollgas in die Zukunft

Pausder gibt in ihrem Buch Tipps für die unterschiedlichsten Gesellschaftsbereiche. Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick in die diskutierten Bereiche geben. Wir betonen gleichzeitig die unübersehbare Relevanz der Thematik des Buches mit der Bitte, euch ein eigenes davon zu machen. Am besten gleich bei der Buchhandlung eures Vertrauens bestellen*!

Bildung
Im Neuen Land, von dem die Autorin spricht, gibt es nur noch fließende Grenzen zwischen digitalen und analogen Lerninhalten. Der Unterricht könnte auch weiterhin, zumindest teilweise, zuhause stattfinden, um die digitalen Kompetenzen der Schuler*innen zu fördern. Gleiches gilt für analytisches Denken, das wie bisher insbesondere über Sprachkenntnisse in Latein vermittelt wurde. Der Fokus liegt im Neuen Land auf dem Programmieren. Logisches Denken spielerisch zu lernen, statt acht Stunden täglich Frontalunterricht zu erleben, lautet die Devise.

Wirtschaft
Für Das Neue Land schafft Pausder einen Fokus auf die sogenannte triple-bottom-line. Eine Orientierung von Unternehmen, die über den eigenen Profit hinausgeht und auch soziale und ökologische Ziele einbezieht. Nachhaltige Unternehmen sollen außerdem die Möglichkeit haben in einer neuen rechtlichen Gesellschaftsform, der nGmbH, zu agieren. Nachhaltigkeit, wofür das n vor GmbH steht, wird dabei durch aktive CO2-Reduktion, Unternehmensbeteiligung der eigenen Mitarbeiter*innen und eine fixe jährliche prozentuale Spende des Umsatzes garantiert.

Politik
Auch für die Politik hat die Autorin einige revolutionäre Änderungsvorschläge. Zum einen soll die Amtszeit von Abgeordneten in Deutschland auf maximal zwei Legislaturperioden begrenzt werden. Zum anderen schlägt sie vor mehr Expert*innen aus der Privatwirtschaft durch ein Politician-in-Residence Programm in die Politik zu holen. Die Anmeldung würde über eine eigene Plattform, auf der sich Interessierte beider Seiten austauschen können, erfolgen.

Was Pausder mit Das Neue Land kritisch darstellt, ist eine Vision eines digitalisierten, innovativen Zusammenlebens eines Landes, das aktiv in die Zukunft blickt und Verantwortung übernimmt. Die Blase des Wohlstands in Deutschland droht zu platzen, weshalb alle Bürger*innen Teil des Weiterentwicklungsprozesses sein sollten. Wie vorhin schon erwähnt: Selbiges gilt für uns Österreicher*innen. Und „Schau ma mal“ ist da keine Option.

Die Lage in Österreich

Die Autorin schreibt in ihrem Appell an die Gesellschaft, dass es in Deutschland wenige Startups mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro gibt. Die sogenannten Einhörner haben ihren Sitz meist in den USA oder China. Und Österreich? Tja, die Lage ist ernst. So ernst, dass wir, ebenso wie Pausder es über ihr Heimatland Deutschland sagt, eine Armee an Beamt*innen ausbilden, anstatt bereits an Schulen innovatives Denken und neuartige Herangehensweisen zu fördern. Wir haben zwar Anwärter*innen auf den Einhorn-Titel, doch auch einiges an Kommunikationsbedarf. Hierzulande halten sich Gründer*innen oft lange im Hintergrund, statt mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu treten. Wie bei unserem Nachbarland Deutschland ist das in Österreich wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man Zukunftsvisionen immer noch mit Zurückhaltung gegenübertritt.

Die wachrüttelnde Rede aus Das Neue Land sollten wir uns deshalb ebenso zu Herzen nehmen, wie unsere Nachbar*innen. Vergleicht man die beiden Länder in Bezug auf ihre Zukunftsorientierung, schneiden wir Österreicher*innen gesamtheitlich gesehen nicht schlecht ab. Unser kleines Land ist durchaus nicht zu verachten, wenn es um Entwicklungen im Digitalisierungssektor geht. Dennoch haben wir erst kürzlich bewiesen, dass es oft gute Ideen gibt, die an der konkreten Ausführung scheitern. *hust* Kaufhaus *hust*. Es ist also an der Zeit mit dem typisch österreichischen Jammern aufzuhören und gemeinsam an einer Gesellschaft der Zukunft zu arbeiten, die auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit setzt.

Verena Pausder als Person

Die Digitalisierungsexpertin machte ihre ersten Erfahrungen als Unternehmerin mit 19 Jahren, als sie zusammen mit ihrer Schwester 1999 eine Sushibar in Bielefeld eröffnete. Schon damals hatte sie innovative Herangehensweisen, wie zum Beispiel das Sushi für Ostwestfalen. Darunter verstand man Sushi ohne Fisch, denn der war im damaligen Bielefeld dem Fleisch weit untergeordnet. Nach einem Finanzstudium und einer Anstellung bei JP Morgan hat sie ihr Herz an die digitale Welt verloren und sie seit 2007 nicht verlassen. Zahlreiche erfolgreiche Gründungen und viele innovative Ideen brachten ihr 2016 den Titel des »Young Global Leader« durch das Weltwirtschaftsforum. Über sich selbst sagt Pausder, sie sei eine meinungsstarke Frau, die sich einmischt.

Wir wollten noch mehr über Das Neue Land und Verena Pausder persönlich erfahren und haben uns an die Autorin gewendet:

Verena Pausder ist mittlerweile zum eigenen Brand geworden. Was ist aus deiner Sicht wichtig für erfolgreiche Markenentwicklung?
Dass Produkt oder Person wirklich glaubwürdig sind, und dass man schnell sieht und erzählen kann, welches relevante Problem man löst. Wenn ich als Gründerin von intelligenten Spiele-Apps für Kinder über digitale Bildung in Schulen rede, dann hört man mir zu, weil man weiß, dass ich inhaltlich Expertise habe, aber auch, dass mich das Thema wirklich persönlich bewegt.

Groß zu denken erfordert Mut und viel Engagement. Welche Tipps hast du für Jungunternehmer*innen, die gerade ganz am Anfang stehen?
Einfach mal machen. In »Das Neue Land« beschreibe ich ja, dass auch bei mir nicht jede Geschäftsidee sofort funktioniert hat. Mit Mitte 20 habe ich eine Salatbar-Kette eröffnet, die ich nach weniger als einem Jahr wieder dicht machen musste. Davon habe ich mich aber nicht entmutigen lassen und ein paar Jahre später war das nächste Unternehmen erfolgreich. Durch die Projekte, die nicht klappen, lernt man auch das Handwerkszeug für den späteren Erfolg.

Du sagst es reicht nicht Probleme nur zu benennen. Es geht um das Tun. Da stimmen wir vollkommen zu, doch wo kann jede*r Einzelne deiner Meinung nach anfangen, einen Beitrag zu leisten?
Es geht darum, dass alle in ihrem Umfeld loslegen. Der Vater, der sich mit IT auskennt und kurzerhand das WLAN an der Schule repariert; die Nachbarin, die die leer stehende Kneipe in ein städtebauliches Lokallabor umfunktioniert; die Unternehmerin, die ein digitales Betreuungsangebot für die Kinder der Mitarbeiter*innen finanziert. Mir geht’s darum, dass wir von der Seitenlinie aufs Spielfeld wechseln, also dass wir nicht im Anspruchsdenken gegenüber »der Politik« stecken bleiben, sondern auch mal gucken, was kann ich, jetzt, hier, sofort besser machen.

Als absolute Expertin in Sachen Digitalisierung bist du in der digitalen Welt verankert. Was in deinem Berufsalltag oder Privatleben machst du trotzdem lieber analog?
Privat: Lesen. Auch wenn ich E-Reader auf Reisen praktisch finde, nehme ich zuhause lieber ein echtes Buch in die Hand. Beruflich greife ich oft in Telefonaten noch klassisch zu Stift und Zettel, um mir Notizen zu machen. Das hilft mir, besser zuzuhören und lenkt mich weniger ab, als immer vor dem Laptop zu sitzen.

Das Neue Land ist ein Appell an Deutschland. Wie ordnest du die Zukunftsorientierung anderer europäischer Länder ein?
Auch wenn ich »Das Neue Land« als Deutsche mit Blick auf mein Umfeld geschrieben habe, glaube ich, dass viele der Vorschläge auch in anderen europäischen Ländern anwendbar sind. Viele unserer Nachbarn stehen bei Digitalisierung, Gleichberechtigung oder Klimaschutz ja vor sehr ähnlichen Herausforderungen. Die Impulse sind auch übertragbar, weil ich im Buch ja keine Gesetzes-Paragraphen für neue Policies vorschlage, sondern simple Ideen vorstelle, die wir als Gesellschaft umsetzen können.

Wie würdest du Das Neue Land in 3 Worten zusammenfassen?
Rede – Zukunft – Machen

*Buchtipp: Verena Pausder: Das Neue Land. Wie es jetzt weitergeht.
https://verenapausder.de/dasneueland/

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Worauf ihr ab jetzt verzichten könnt

Auf all die nervigen Details eurer bisherigen Meetings. Jene, die wir bereits erwähnt haben und alle weiteren, die wir vielleicht gar nicht bedacht hätten. Das Thema der Ineffizienz von Austauschprozessen haben wir schon mal angeschnitten. Was wir damals jedoch noch nicht erwähnt haben, ist der Hauptgrund warum so viele Meetings scheitern: Menschen sind nicht dafür gemacht einfach nur zu reden. Wir brauchen Anleitungen, Richtlinien, greifbare Materialen. Ein Setting, in dem wir all unsere Sinne einbringen können.

Teamwork makes the dream work

Klingt abgedroschen, ist aber so. Das hat auch einen wichtigen Grund, da die meisten Meetings Teamwork nicht berücksichtigen. Es braucht ernst gemeinten Zusammenhalt des Teams. Das ist die Basis für gelungene Kommunikation, sowohl intern, als auch extern. Erreichen kann man dies am ehesten durch die Einbringung verschiedenster Perspektiven. Ein Tipp wäre, für gewisse Meetings Personen aus dem Unternehmen einzuladen, deren Abteilung nicht am Projekt beteiligt ist. So erhält man einen neuen Blickwinkel auf die eigenen Schaffensprozesse. Sozusagen einen Blick von außen, aber von innen. Praktisch, findet ihr nicht? 😉

»Meetings let us play with ideas, solve tough problems together, and feel like a team. That’s basically the entire reason I come to work in the first place!« Braden Kowitz, Co-Founder Range

Der Weg ist das Ziel

Während Meetings werden Meinungen ausgetauscht, die Köpfe rauchen und die Anstrengung ist groß. Es braucht daher jemanden, der die Gruppe im Zaum hält. Jemanden der darauf achtet, dass nicht überzogen wird, jede*r zu Wort kommt und die Themen diskutiert werden, weswegen das Meeting eigentlich stattfindet. Bestimmt diese Rolle noch vor Beginn des Meetings, stellt sicher, dass alle im Raum darüber Bescheid wissen und vergewissert euch, dass sich alle Beteiligten damit wohlfühlen.

Zusätzlich könnt ihr euch verschiedenen Tools bedienen, die den Ablauf des Meetings effizienter gestalten. Miro ist dafür euer bester Partner. Dort können Informationen gesammelt werden, die nicht perfekt angeordnet sein müssen, um Sinn zu ergeben. Es ist der Platz für weitläufige Braindumps, für erste Scribbles und Schlagwörter. Ein hierarchisch gegliedertes Dokument könnt ihr bei Bedarf im Anschluss an das Meeting zusammenfügen. Das bietet gleich einen doppelten Vorteil: Einerseits sind die wichtigsten Ergebnisse des Meetings bereits klar. Andererseits braucht es für deren Zusammenfassung nicht das ganze Team, sondern nur wenige Teammitglieder, welche die Ergebnisse in einem Dokument sammeln und aufbereiten. Effizienz pur.

Mehr Vorbereitung, weniger Nachbereitung

Ihr möchtet eure Kolleg*innen von eurer neuen Idee überzeugen und bereitet eine Präsentation vor? Cool. Noch cooler wäre es aber, wenn ihr ihnen eure Idee zeigt. Ihr braucht keinen Prototyp zu basteln, aber überlegt euch wie ihr eure Gedanken fassbar machen könnt. Verwendet Requisiten. Zeigt die Details. Sprecht frei und setzt auf Bildmaterial. Vermittelt ein Gefühl. Eure Kolleg*innen werden besser verstehen was ihr übermitteln wollt und es bringt eine willkommene Abwechslung in den konstanten Einsatz von Powerpoint-Folien.

Entscheidung gut, alles gut

Nach einer gelungenen Präsentation aller Ideen der Meeting-Runde solltet ihr darauf achten, dass ihr euren gemeinsamen Termin nicht mit den Worten »Super Ideen hatten wir heute.« beendet. Es braucht klare Entscheidungen und Zuordnungen von Tätigkeiten. Ansonsten wird durch mangelnde Zuständigkeiten der beste Einfall dennoch zum Reinfall. Organisiert Projektteams, vergebt konkrete (Teil-)Aufgaben und setzt noch während dem Meeting eine Deadline für die Umsetzungen. Bedenkt dabei, das nicht nur für die großen Ziele zu tun. Oft scheitert es an den Details, die übersehen wurden. Auch wenn es noch so pingelig erscheinen mag: Findet ein Enddatum für jede Aufgabe.

40 Minuten, ab jetzt

40 Minuten, so lange dauert ein gratis Zoom-Call mit mehreren Personen. Wir wollen hier keine Werbung für Zoom machen, aber der Gedanke ist prinzipiell nicht schlecht. Unabhängig von der Größe eures Teams, sollte es völlig ausreichen in 40 Minuten eine Entscheidung zu treffen. In unserem Sprint-Denken ist das schon das Doppelte an Zeit, das wir für die Entscheidungsfindung investieren. Schneller geht also immer. Was man dabei dennoch nicht vergessen darf, ist die Effizienz der getätigten Beschlüsse. Lasst euch von der tickenden Uhr nicht einschüchtern. Wenn ihr etwas mehr Zeit braucht ist das ok, ihr seid schließlich euer eigener Wecker. Gewöhnt euch nur nicht daran an auf snooze zu drücken, denn dann wäre der Sprint-Gedanke obsolet.

Wie Meetings auch remote funktionieren

Apropos Zoom. Derzeit finden wohl die meisten Meetings in unseren Homeoffices statt. Das muss kein Effizienzdefizit bedeuten. Nur weil es einfach ist, schnell ein virtuelles Meeting zu eröffnen und mehrere Leute zusammenzubringen, bedeutet es allerdings nicht, dass keine Strategie dahinter steckt.

Für ein erfolgreiches Remote-Meeting solltet ihr auf folgende Aspekte achten:

  • Implementiert alle bisher genannten Tipps auch in eure Remote-Meetings und passt sie gegebenenfalls an euer konkretes Setting an.
  • Setzt ein klares Ziel für jedes Meeting und notiert dies in der Einladungsmail oder im Kalendereintrag, sodass alle Beteiligten es deutlich sehen können.
  • Beginnt das Remote-Meeting mit ein paar Minuten, in denen alle Teilnehmer*innen nochmal über eure schriftlich zusammengefasste Zielsetzung lesen können. Das garantiert, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind.
  • Haltet alle Entscheidungen schriftlich fest. Hierfür könnt ihr ebenfalls Miro oder ein anderes Tool heranziehen. Durch eine Verschriftlichung schafft ihr die Möglichkeit, den virtuellen Prozess nochmal Revue passieren zu lassen. Ihr könnt das Meeting auch aufnehmen und im Anschluss als Video zur Verfügung stellen. Eine schriftliche Zusammenfassung sollte trotzdem zusätzlich erstellt werden.
  • Streicht das Wort »dringend« aus eurem Wortschatz. Dringlichkeit ist der Tod von kreativen Einfällen und hilft euch für diesen konkreten Moment im Treffen mit den Kolleg*innen nicht weiter. Betont stattdessen lieber den Grund, warum Dringlichkeit entstehen könnte. Das schafft ein gemeinsames Ziel, statt empfundenen Druck.

Ob remote oder vor Ort im gemeinsamen Büro: Meetings sind Teil des Arbeitsalltags. Mit unseren Tipps seid ihr nun bestens ausgestattet, um das Level an Effizienz in euren zukünftigen Meetings stark zu steigern. Macht alle Meetings zum Meeting eures Lebens. Wir wünschen viel Erfolg!

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