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Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Wie lebt es sich im Neuen Land? Im Interview mit Verena Pausder

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
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Wie lebt es sich im Neuen Land?

Verena Pausders Buch Das Neue Land* ist derzeit in aller Munde. Mit ihrem ersten Werk schafft die Autorin eine Anleitung zur Weiterentwicklung eines gesamten Landes. Ermutigend für alle, die tatsächlich etwas verändern wollen und verständlich für diejenigen, die Veränderungen skeptisch gegenüberstehen. Wir haben uns das Unternehmerbuch des Jahres 2020 genauer angesehen.

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Wie es jetzt weitergeht

So lautet nicht nur der Untertitel des Buches, sondern auch die Mission, die Pausder mit ihrem Buch vertritt. Omnipräsente Innovation hat Fragen zu den Themen Digitalisierung, Klimaschutz, Chancengerechtigkeit und vielen weiteren Aspekten des gesellschaftlichen Zusammenlebens hervorgebracht, mit denen wir uns intensiv auseinandersetzen müssen, um zu sehen wie es jetzt weitergeht. Als fortschrittlicher globaler Westen, wie wir uns so gerne bezeichnen, besteht Handlungsbedarf. Denn so progressiv wie wir uns gerne geben, sind wir längst nicht mehr. Das Neue Land mag eine Motivation zur Demokratiebelebung für Deutschland sein, gilt deshalb aber nicht weniger für die Denkweisen hierzulande.

Verena Pausder denkt nicht in Problemen, sondern in Lösungen.
Handelsblatt

Jetzt heißt es anpacken

Die Autorin geht stets mit guten Beispiel voran. Zu ihren bisherigen Projekten zählt die Gründung des Vereins Digitale Bildung für Alle e.V., der sich intensiv dafür einsetzt, Kindern digitale und problemlösende Kompetenzen zu vermitteln. Durch die Initiative #stayonboard möchte Pausder helfen, Personen in Vorstandspositionen Familienauszeiten zu ermöglichen und trotzdem ihr Mandat zu behalten. Ausschlaggebend dafür waren die Geschehnisse rund um Westwing-Gründerin Delia Lachance, die aufgrund ihres Mutterschutzes ihr Vorstandsmandat niederlegen musste. Auch die Pandemie konnte dem Tatendrang von Pausder nichts anhaben: Im letzten Jahr rief sie kurzum die Plattform homeschooling-corona ins Leben, die als Sammlung digitaler Bildungsinhalte fungiert.

Mit Das Neue Land entwickelte Pausder jedoch kein Selbstverwirklichungs-Manifesto, sondern eine Anleitung zum Nachdenken, zum Umdenken. Die Autorin schreibt dabei motivierend und doch konsequent, warum es jetzt gilt anzupacken. Das Neue Land, von dem sie spricht, ist ideell gesehen schon vorhanden, die Umsetzung seines Potenzials steckt allerdings noch in den Kinderschuhen.

»Worauf warten wir? Dass die Zukunft doch nicht kommt? Wir müssen die Krise als Chance begreifen, den Turbo zu zünden.«
Verena Pausder

Mit Vollgas in die Zukunft

Pausder gibt in ihrem Buch Tipps für die unterschiedlichsten Gesellschaftsbereiche. Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick in die diskutierten Bereiche geben. Wir betonen gleichzeitig die unübersehbare Relevanz der Thematik des Buches mit der Bitte, euch ein eigenes davon zu machen. Am besten gleich bei der Buchhandlung eures Vertrauens bestellen*!

Bildung
Im Neuen Land, von dem die Autorin spricht, gibt es nur noch fließende Grenzen zwischen digitalen und analogen Lerninhalten. Der Unterricht könnte auch weiterhin, zumindest teilweise, zuhause stattfinden, um die digitalen Kompetenzen der Schuler*innen zu fördern. Gleiches gilt für analytisches Denken, das wie bisher insbesondere über Sprachkenntnisse in Latein vermittelt wurde. Der Fokus liegt im Neuen Land auf dem Programmieren. Logisches Denken spielerisch zu lernen, statt acht Stunden täglich Frontalunterricht zu erleben, lautet die Devise.

Wirtschaft
Für Das Neue Land schafft Pausder einen Fokus auf die sogenannte triple-bottom-line. Eine Orientierung von Unternehmen, die über den eigenen Profit hinausgeht und auch soziale und ökologische Ziele einbezieht. Nachhaltige Unternehmen sollen außerdem die Möglichkeit haben in einer neuen rechtlichen Gesellschaftsform, der nGmbH, zu agieren. Nachhaltigkeit, wofür das n vor GmbH steht, wird dabei durch aktive CO2-Reduktion, Unternehmensbeteiligung der eigenen Mitarbeiter*innen und eine fixe jährliche prozentuale Spende des Umsatzes garantiert.

Politik
Auch für die Politik hat die Autorin einige revolutionäre Änderungsvorschläge. Zum einen soll die Amtszeit von Abgeordneten in Deutschland auf maximal zwei Legislaturperioden begrenzt werden. Zum anderen schlägt sie vor mehr Expert*innen aus der Privatwirtschaft durch ein Politician-in-Residence Programm in die Politik zu holen. Die Anmeldung würde über eine eigene Plattform, auf der sich Interessierte beider Seiten austauschen können, erfolgen.

Was Pausder mit Das Neue Land kritisch darstellt, ist eine Vision eines digitalisierten, innovativen Zusammenlebens eines Landes, das aktiv in die Zukunft blickt und Verantwortung übernimmt. Die Blase des Wohlstands in Deutschland droht zu platzen, weshalb alle Bürger*innen Teil des Weiterentwicklungsprozesses sein sollten. Wie vorhin schon erwähnt: Selbiges gilt für uns Österreicher*innen. Und „Schau ma mal“ ist da keine Option.

Die Lage in Österreich

Die Autorin schreibt in ihrem Appell an die Gesellschaft, dass es in Deutschland wenige Startups mit einer Bewertung von über einer Milliarde Euro gibt. Die sogenannten Einhörner haben ihren Sitz meist in den USA oder China. Und Österreich? Tja, die Lage ist ernst. So ernst, dass wir, ebenso wie Pausder es über ihr Heimatland Deutschland sagt, eine Armee an Beamt*innen ausbilden, anstatt bereits an Schulen innovatives Denken und neuartige Herangehensweisen zu fördern. Wir haben zwar Anwärter*innen auf den Einhorn-Titel, doch auch einiges an Kommunikationsbedarf. Hierzulande halten sich Gründer*innen oft lange im Hintergrund, statt mit ihren Ideen an die Öffentlichkeit zu treten. Wie bei unserem Nachbarland Deutschland ist das in Österreich wohl auch der Tatsache geschuldet, dass man Zukunftsvisionen immer noch mit Zurückhaltung gegenübertritt.

Die wachrüttelnde Rede aus Das Neue Land sollten wir uns deshalb ebenso zu Herzen nehmen, wie unsere Nachbar*innen. Vergleicht man die beiden Länder in Bezug auf ihre Zukunftsorientierung, schneiden wir Österreicher*innen gesamtheitlich gesehen nicht schlecht ab. Unser kleines Land ist durchaus nicht zu verachten, wenn es um Entwicklungen im Digitalisierungssektor geht. Dennoch haben wir erst kürzlich bewiesen, dass es oft gute Ideen gibt, die an der konkreten Ausführung scheitern. *hust* Kaufhaus *hust*. Es ist also an der Zeit mit dem typisch österreichischen Jammern aufzuhören und gemeinsam an einer Gesellschaft der Zukunft zu arbeiten, die auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Chancengleichheit setzt.

Verena Pausder als Person

Die Digitalisierungsexpertin machte ihre ersten Erfahrungen als Unternehmerin mit 19 Jahren, als sie zusammen mit ihrer Schwester 1999 eine Sushibar in Bielefeld eröffnete. Schon damals hatte sie innovative Herangehensweisen, wie zum Beispiel das Sushi für Ostwestfalen. Darunter verstand man Sushi ohne Fisch, denn der war im damaligen Bielefeld dem Fleisch weit untergeordnet. Nach einem Finanzstudium und einer Anstellung bei JP Morgan hat sie ihr Herz an die digitale Welt verloren und sie seit 2007 nicht verlassen. Zahlreiche erfolgreiche Gründungen und viele innovative Ideen brachten ihr 2016 den Titel des »Young Global Leader« durch das Weltwirtschaftsforum. Über sich selbst sagt Pausder, sie sei eine meinungsstarke Frau, die sich einmischt.

Wir wollten noch mehr über Das Neue Land und Verena Pausder persönlich erfahren und haben uns an die Autorin gewendet:

Verena Pausder ist mittlerweile zum eigenen Brand geworden. Was ist aus deiner Sicht wichtig für erfolgreiche Markenentwicklung?
Dass Produkt oder Person wirklich glaubwürdig sind, und dass man schnell sieht und erzählen kann, welches relevante Problem man löst. Wenn ich als Gründerin von intelligenten Spiele-Apps für Kinder über digitale Bildung in Schulen rede, dann hört man mir zu, weil man weiß, dass ich inhaltlich Expertise habe, aber auch, dass mich das Thema wirklich persönlich bewegt.

Groß zu denken erfordert Mut und viel Engagement. Welche Tipps hast du für Jungunternehmer*innen, die gerade ganz am Anfang stehen?
Einfach mal machen. In »Das Neue Land« beschreibe ich ja, dass auch bei mir nicht jede Geschäftsidee sofort funktioniert hat. Mit Mitte 20 habe ich eine Salatbar-Kette eröffnet, die ich nach weniger als einem Jahr wieder dicht machen musste. Davon habe ich mich aber nicht entmutigen lassen und ein paar Jahre später war das nächste Unternehmen erfolgreich. Durch die Projekte, die nicht klappen, lernt man auch das Handwerkszeug für den späteren Erfolg.

Du sagst es reicht nicht Probleme nur zu benennen. Es geht um das Tun. Da stimmen wir vollkommen zu, doch wo kann jede*r Einzelne deiner Meinung nach anfangen, einen Beitrag zu leisten?
Es geht darum, dass alle in ihrem Umfeld loslegen. Der Vater, der sich mit IT auskennt und kurzerhand das WLAN an der Schule repariert; die Nachbarin, die die leer stehende Kneipe in ein städtebauliches Lokallabor umfunktioniert; die Unternehmerin, die ein digitales Betreuungsangebot für die Kinder der Mitarbeiter*innen finanziert. Mir geht’s darum, dass wir von der Seitenlinie aufs Spielfeld wechseln, also dass wir nicht im Anspruchsdenken gegenüber »der Politik« stecken bleiben, sondern auch mal gucken, was kann ich, jetzt, hier, sofort besser machen.

Als absolute Expertin in Sachen Digitalisierung bist du in der digitalen Welt verankert. Was in deinem Berufsalltag oder Privatleben machst du trotzdem lieber analog?
Privat: Lesen. Auch wenn ich E-Reader auf Reisen praktisch finde, nehme ich zuhause lieber ein echtes Buch in die Hand. Beruflich greife ich oft in Telefonaten noch klassisch zu Stift und Zettel, um mir Notizen zu machen. Das hilft mir, besser zuzuhören und lenkt mich weniger ab, als immer vor dem Laptop zu sitzen.

Das Neue Land ist ein Appell an Deutschland. Wie ordnest du die Zukunftsorientierung anderer europäischer Länder ein?
Auch wenn ich »Das Neue Land« als Deutsche mit Blick auf mein Umfeld geschrieben habe, glaube ich, dass viele der Vorschläge auch in anderen europäischen Ländern anwendbar sind. Viele unserer Nachbarn stehen bei Digitalisierung, Gleichberechtigung oder Klimaschutz ja vor sehr ähnlichen Herausforderungen. Die Impulse sind auch übertragbar, weil ich im Buch ja keine Gesetzes-Paragraphen für neue Policies vorschlage, sondern simple Ideen vorstelle, die wir als Gesellschaft umsetzen können.

Wie würdest du Das Neue Land in 3 Worten zusammenfassen?
Rede – Zukunft – Machen

*Buchtipp: Verena Pausder: Das Neue Land. Wie es jetzt weitergeht.
https://verenapausder.de/dasneueland/

Brand Sprint 101

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

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Das Meeting eures Lebens

Das Meeting eures Lebens

Foto eines jungen Mann, der sich Klopapierrollen wie Ferngläser vor das Gesicht hält

Das Meeting eures Lebens

Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschämtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen über Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklärt werden können. Das klingt alles andere als effizient. Ist es auch nicht, weshalb wir hier Tipps für eure Austauschprozesse haben, die jedes einzelne Meeting zum Meeting eures Lebens machen. Ihr glaubt uns nicht? 

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Worauf ihr ab jetzt verzichten könnt

Auf all die nervigen Details eurer bisherigen Meetings. Jene, die wir bereits erwähnt haben und alle weiteren, die wir vielleicht gar nicht bedacht hätten. Das Thema der Ineffizienz von Austauschprozessen haben wir schon mal angeschnitten. Was wir damals jedoch noch nicht erwähnt haben, ist der Hauptgrund warum so viele Meetings scheitern: Menschen sind nicht dafür gemacht einfach nur zu reden. Wir brauchen Anleitungen, Richtlinien, greifbare Materialen. Ein Setting, in dem wir all unsere Sinne einbringen können.

Teamwork makes the dream work

Klingt abgedroschen, ist aber so. Das hat auch einen wichtigen Grund, da die meisten Meetings Teamwork nicht berücksichtigen. Es braucht ernst gemeinten Zusammenhalt des Teams. Das ist die Basis für gelungene Kommunikation, sowohl intern, als auch extern. Erreichen kann man dies am ehesten durch die Einbringung verschiedenster Perspektiven. Ein Tipp wäre, für gewisse Meetings Personen aus dem Unternehmen einzuladen, deren Abteilung nicht am Projekt beteiligt ist. So erhält man einen neuen Blickwinkel auf die eigenen Schaffensprozesse. Sozusagen einen Blick von außen, aber von innen. Praktisch, findet ihr nicht? 😉

»Meetings let us play with ideas, solve tough problems together, and feel like a team. That’s basically the entire reason I come to work in the first place!« Braden Kowitz, Co-Founder Range

Der Weg ist das Ziel

Während Meetings werden Meinungen ausgetauscht, die Köpfe rauchen und die Anstrengung ist groß. Es braucht daher jemanden, der die Gruppe im Zaum hält. Jemanden der darauf achtet, dass nicht überzogen wird, jede*r zu Wort kommt und die Themen diskutiert werden, weswegen das Meeting eigentlich stattfindet. Bestimmt diese Rolle noch vor Beginn des Meetings, stellt sicher, dass alle im Raum darüber Bescheid wissen und vergewissert euch, dass sich alle Beteiligten damit wohlfühlen.

Zusätzlich könnt ihr euch verschiedenen Tools bedienen, die den Ablauf des Meetings effizienter gestalten. Miro ist dafür euer bester Partner. Dort können Informationen gesammelt werden, die nicht perfekt angeordnet sein müssen, um Sinn zu ergeben. Es ist der Platz für weitläufige Braindumps, für erste Scribbles und Schlagwörter. Ein hierarchisch gegliedertes Dokument könnt ihr bei Bedarf im Anschluss an das Meeting zusammenfügen. Das bietet gleich einen doppelten Vorteil: Einerseits sind die wichtigsten Ergebnisse des Meetings bereits klar. Andererseits braucht es für deren Zusammenfassung nicht das ganze Team, sondern nur wenige Teammitglieder, welche die Ergebnisse in einem Dokument sammeln und aufbereiten. Effizienz pur.

Mehr Vorbereitung, weniger Nachbereitung

Ihr möchtet eure Kolleg*innen von eurer neuen Idee überzeugen und bereitet eine Präsentation vor? Cool. Noch cooler wäre es aber, wenn ihr ihnen eure Idee zeigt. Ihr braucht keinen Prototyp zu basteln, aber überlegt euch wie ihr eure Gedanken fassbar machen könnt. Verwendet Requisiten. Zeigt die Details. Sprecht frei und setzt auf Bildmaterial. Vermittelt ein Gefühl. Eure Kolleg*innen werden besser verstehen was ihr übermitteln wollt und es bringt eine willkommene Abwechslung in den konstanten Einsatz von Powerpoint-Folien.

Entscheidung gut, alles gut

Nach einer gelungenen Präsentation aller Ideen der Meeting-Runde solltet ihr darauf achten, dass ihr euren gemeinsamen Termin nicht mit den Worten »Super Ideen hatten wir heute.« beendet. Es braucht klare Entscheidungen und Zuordnungen von Tätigkeiten. Ansonsten wird durch mangelnde Zuständigkeiten der beste Einfall dennoch zum Reinfall. Organisiert Projektteams, vergebt konkrete (Teil-)Aufgaben und setzt noch während dem Meeting eine Deadline für die Umsetzungen. Bedenkt dabei, das nicht nur für die großen Ziele zu tun. Oft scheitert es an den Details, die übersehen wurden. Auch wenn es noch so pingelig erscheinen mag: Findet ein Enddatum für jede Aufgabe.

40 Minuten, ab jetzt

40 Minuten, so lange dauert ein gratis Zoom-Call mit mehreren Personen. Wir wollen hier keine Werbung für Zoom machen, aber der Gedanke ist prinzipiell nicht schlecht. Unabhängig von der Größe eures Teams, sollte es völlig ausreichen in 40 Minuten eine Entscheidung zu treffen. In unserem Sprint-Denken ist das schon das Doppelte an Zeit, das wir für die Entscheidungsfindung investieren. Schneller geht also immer. Was man dabei dennoch nicht vergessen darf, ist die Effizienz der getätigten Beschlüsse. Lasst euch von der tickenden Uhr nicht einschüchtern. Wenn ihr etwas mehr Zeit braucht ist das ok, ihr seid schließlich euer eigener Wecker. Gewöhnt euch nur nicht daran an auf snooze zu drücken, denn dann wäre der Sprint-Gedanke obsolet.

Wie Meetings auch remote funktionieren

Apropos Zoom. Derzeit finden wohl die meisten Meetings in unseren Homeoffices statt. Das muss kein Effizienzdefizit bedeuten. Nur weil es einfach ist, schnell ein virtuelles Meeting zu eröffnen und mehrere Leute zusammenzubringen, bedeutet es allerdings nicht, dass keine Strategie dahinter steckt.

Für ein erfolgreiches Remote-Meeting solltet ihr auf folgende Aspekte achten:

  • Implementiert alle bisher genannten Tipps auch in eure Remote-Meetings und passt sie gegebenenfalls an euer konkretes Setting an.
  • Setzt ein klares Ziel für jedes Meeting und notiert dies in der Einladungsmail oder im Kalendereintrag, sodass alle Beteiligten es deutlich sehen können.
  • Beginnt das Remote-Meeting mit ein paar Minuten, in denen alle Teilnehmer*innen nochmal über eure schriftlich zusammengefasste Zielsetzung lesen können. Das garantiert, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind.
  • Haltet alle Entscheidungen schriftlich fest. Hierfür könnt ihr ebenfalls Miro oder ein anderes Tool heranziehen. Durch eine Verschriftlichung schafft ihr die Möglichkeit, den virtuellen Prozess nochmal Revue passieren zu lassen. Ihr könnt das Meeting auch aufnehmen und im Anschluss als Video zur Verfügung stellen. Eine schriftliche Zusammenfassung sollte trotzdem zusätzlich erstellt werden.
  • Streicht das Wort »dringend« aus eurem Wortschatz. Dringlichkeit ist der Tod von kreativen Einfällen und hilft euch für diesen konkreten Moment im Treffen mit den Kolleg*innen nicht weiter. Betont stattdessen lieber den Grund, warum Dringlichkeit entstehen könnte. Das schafft ein gemeinsames Ziel, statt empfundenen Druck.

Ob remote oder vor Ort im gemeinsamen Büro: Meetings sind Teil des Arbeitsalltags. Mit unseren Tipps seid ihr nun bestens ausgestattet, um das Level an Effizienz in euren zukünftigen Meetings stark zu steigern. Macht alle Meetings zum Meeting eures Lebens. Wir wünschen viel Erfolg!

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Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste Qualität auszeichnet.

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

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Marko Hirschnigg und Mirco Düsterhöft. Das sind sie, die Gesichter hinter CUENCO. Manche nennen sie die CUENCOs, durch ihre Vornamen-Kombination liegt auch die Anlehnung an eine bekannte Schokolinsen-Marke nahe. Laut eigenen Aussagen sind sie, zumindest geistlich, eher mit Doc Brown aus Zurück in die Zukunft verwandt, wobei auch immer eine einer Prise Gandalf mitschwingt. 😉

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Marketing + Branding: Es ist kompliziert

Marketing + Branding: Es ist kompliziert

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
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Marketing + Branding:
Es ist kompliziert

Es ist die komplizierte Geschichte eines Paares, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Wie bei Pommes und Ketchup steht allerdings fest, dass die beiden zusammengehören. Kompliziert wurde die Beziehung erst durch die ständige Verwechslung von Branding und Marketing und der synonymen Verwendung beider Begriffe. Wir werden dieses Missverständnis nun ein für alle Mal aufklären:

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Branding sind die Pommes, Marketing ist das Ketchup

Ohne Pommes greifen wir nicht zum Ketchup. Genauso sollte es auch beim Marketing sein. Im Unternehmenskontext zeigt sich dennoch meist ein anderes Bild: Viele denken nach der Produktentwicklung oder der Finalisierung ihres Dienstleistungsangebots zuerst an Marketing. Wie sie ihre Produkte und Dienstleistung in die Öffentlichkeit bringen und erfolgreich vermarkten steht im Vordergrund. Das ist absolut verständlich, schließlich möchte man auch Gewinne erzielen. Davor braucht es allerdings ein maßgebliches Fundament für das Marketing und alle weiteren Kommunikationsmaßnahmen: Branding.

Branding ist nicht Marketing, da es viel tiefer ansetzt. Branding beschreibt die Kernbotschaft eures Brands, es beschreibt eure Werte, eure Weltanschauung, das wofür ihr steht. Um bei den Pommes zu bleiben, könnt ihr es euch so vorstellen: Ihr seid die Kartoffel, die sich in viele leckere Pommes aufteilen möchte, die ihr euren Kund*innen weitergebt. Dabei bestimmt ihr nicht völlig autonom, wie ihr euren Brand entwickelt. Assoziationen mit eurer Marke werden euch auch von eurer Community zugeschrieben. Ihr könnt entscheiden, dass ihr knusprige Riffelpommes sein wollt, wenn euch eure Kund*innen aber eher als würzige Gitterpommes sehen, dann kommt Marketing in’s Spiel.

Ihr schafft die Basis, dann vermarktet ihr sie

Wenn ihr euch mit Marketing auseinandergesetzt habt, sind euch sicher schon einige Kennzahlen und Messmethoden begegnet. Im Branding geht es hingegen viel stärker um persönliche Wahrnehmung, um Individualität und Authentizität. Es gibt kein Rezept zum Erfolg, das ihr einfach anwenden könnt. Was demgegenüber garantiert zu langfristigem Erfolg führt, ist Transparenz und ehrlicher Enthusiasmus, statt aufgesetztem Werbejargon. Diese erreicht ihr durch folgende Zutaten für euer Branding:

— Kreiert euer Leitbild
Die Relevanz eines klaren Leitbildes haben wir hier schon diskutiert. In dieser Schaffensphase geht es vorrangig darum, euch selbst und eure Aktivitäten zu hinterfragen. Warum habt ihr euer Unternehmen gegründet? „Um Gewinne zu erzielen“ ist hier nicht die richtige Antwort! Was wollt ihr mit euerm Unternehmen erreichen? Wie wollt ihr eurer Community durch eure Leistungen helfen bzw. welchen Mehrwert wollt und könnt ihr bieten?

— Definiert eure Werte und eure Kultur
In diesem Schritt müsst ihr nichts Neues aus dem Boden stampfen. Alle Antworten schlummern bereits in euch. Jetzt gilt es, diese ans Licht zu bringen und sie in Worte zu fassen, die allgemein verständlich und nachvollziehbar sind. Wir müssen auch hier nochmal darauf hinweisen: Es geht nicht darum, etwas zu verkaufen. Versucht euch die werblich klingenden Formulierungen zu verkneifen und fangt lieber mit umgangssprachlichen Begriffen an. Der Fokus sollte auf euch und eurer Weltanschauung liegen, macht euch in diesem Schritt noch keine Gedanken wie das für andere klingt.

— Findet eure Sprache
Im Anknüpfung an den obigen Punkt ist das Ziel nun eure individuelle Sprache festzulegen. Wie tretet ihr in der Realität auf? Wie unterhaltet ihr euch in realen Dialogen? Analysiert diese Charakteristika und haltet sie schriftlich fest. So solltet ihr auch im digitalen Raum kommunizieren, da nur dadurch ein einheitliches und authentisches Bild von euch entstehen kann. Verstellt euch nicht, denn das würden potentielle Kund*innen sofort erkennen. Interessent*innen sind heute viel kritischer als noch vor ein paar Jahren. Behaltet das in eurer Sprachwahl im Hinterkopf und versucht nicht zu täuschen. Es würde sowieso scheitern.

Zum Branding gehört natürlich noch viel mehr als diese genannten Punkte. Alles zu konkretisieren würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen. Außerdem würden wir uns gerne persönlich mit euch über euer Branding unterhalten, denn ein derart individuelles Thema kann man nicht allgemeingültig darstellen.

Die Speisekarte des Erfolgs

Um euch die komplizierte Beziehung zwischen Branding und Marketing noch etwas zu verdeutlichen, haben wir hier die Speisekarte des Erfolgs für euch.

Heutiges Tagesgericht: Pommes mit Ketchup.

Schritt für Schritt zum Leibgericht

Zusammenfassend lässt sich die komplizierte Beziehung zwischen Branding und Marketing also wie folgt erklären: Ihr seid die Kartoffel. Aus euch stammen die Pommes. Das Ketchup lässt eure Pommes noch besser schmecken. Gehört doch zusammen, oder? 😋

Wenn euch die Metapher nicht so zusagt, könnt ihr es übrigens auch so unterscheiden: Branding beginnt mit B, Marketing beginnt mit M. B steht im Duden vor M. Deshalb sollte Branding auch immer vor dem Marketing stattfinden. Dabei gilt zu beachten, dass euer Branding mit einem einzigen Prozess der Markenentwicklung nicht abgeschlossen ist. Das ist es nie, denn Branding ist ein agiler Verlauf, der euch durch eure ganze Unternehmensgeschichte begleitet. Euer Fokus sollte also auf einem ersten Fundament eurer Markenentwicklung liegen, auf das ihr bauen und das gegebenenfalls erweitern könnt.

Eine Grundlage schafft ihr durch euer individuelles Brand Booklet. Dies bietet die Basis für alle eure zukünftigen Kommunikationsmaßnahmen und fungiert als Briefing für Professionals aus dem Bereich Grafikdesign, Webdesign, Content und mehr. Manche davon sind übrigens Marketingprofis, die sich über eure vorhergegangene Markenentwicklung mindestens genauso freuen, wie wir über Pommes mit Ketchup. Haut rein!

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Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste Qualität auszeichnet.

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

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Marko Hirschnigg und Mirco Düsterhöft. Das sind sie, die Gesichter hinter CUENCO. Manche nennen sie die CUENCOs, durch ihre Vornamen-Kombination liegt auch die Anlehnung an eine bekannte Schokolinsen-Marke nahe. Laut eigenen Aussagen sind sie, zumindest geistlich, eher mit Doc Brown aus Zurück in die Zukunft verwandt, wobei auch immer eine einer Prise Gandalf mitschwingt. 😉

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Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Foto eines jungen Mann, der sich Klopapierrollen wie Ferngläser vor das Gesicht hält

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

… ist es scheiße, meint Erik Spiekermann, Diese Ausdrucksweise darf sich Spiekermann erlauben, denn der Informationsdesigner, Schriftentwerfer und Fachautor aus Hannover weiß wovon er spricht. Als Ikone mit langjähriger Erfahrung in der Schriftkreation und erfolgreicher Gründer einer Agentur für Markenberatung, die seit 1979 besteht, macht man ihm nicht so schnell was vor. Basierend auf Spiekermanns Aussage in einem Podcast mit Jörg Thadeusz von ndion, haben wir uns mit Typografie, Lesbarkeit und (Negativ)-Beispielen aus der Branche beschäftigt.

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Was steht da?

»Wenn man einen Namen auf einem Trikot nicht lesen kann, dann hat es die erste Aufgabe schon mal nicht erfüllt.« sagt Spiekermann über die Trikots der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aus dem Jahr 2018.

Die gewählte Schriftart und deren Lesbarkeit ist ein wichtiger und ernstzunehmender Aspekt im Kommunikationsdesign, egal ob für Fußballtrikots oder für euer Unternehmen. Schrift ist dabei nur eines der zahlreichen Elemente, die den eigenen öffentlichen Auftritt hervorheben. Dennoch kann Schrift ein einzigartiges Differenzierungsmerkmal darstellen. Vorausgesetzt, der Text ist lesbar.

Sieht doch toll aus

Kunstvoll gestaltete Designs können zwar zur Wirkung einer Botschaft beitragen, sind aber nicht vorrangig Übermittler eurer Kommunikationsmaßnahmen. Wie auch Spiekermann im Podcast erklärt, liegt dies in der Tatsache begründet, dass Kunst andere Ziele verfolgt als Marketing. Kunst möchte Aufmerksamkeit, Marketing möchte schwarze Verkaufszahlen. Wir setzen diesbezüglich noch eines drauf und fügen hinzu: Branding möchte euch und eure Werte nach außen tragen. Als Basis für langfristige Beziehungen zu euren Kund*innen braucht es also viel mehr als lesbare Schrift hervorgehoben durch künstlerische Elemente. Es braucht euch und eure Persönlichkeiten. Doch dazu später mehr.

Warum einfach, wenn es kompliziert geht

Wenn man es nicht lesen kann, ist es nicht immer nur scheiße. Manchmal ist es auch unfassbar komisch, ein wenig gruselig oder schier verrückt. Alle Texte, die nicht lesbar sind haben jedoch eines gemeinsam: Sie erfüllen ihren Zweck nicht.

Dies kann man anhand der folgenden Beispiele deutlich (oder eben nicht deutlich) erkennen:

Worauf es noch ankommt

Lesbarkeit ist wichtig, so viel steht fest. 😅 Mit dem ist es für eine wirksame Unternehmenskommunikation aber noch nicht getan. Damit eure Botschaften von eurer Zielgruppe nicht übersehen werden, braucht es ein harmonisches Zusammenspiel von Schriftart, Schriftgrad, Farbwahl und weiteren Gestaltungselementen. Jede gestalterische Entscheidung muss, wie von Spiekermann mehrfach betont, ästhetischen Mehrwert haben. Zusätzlich sollten eure Botschaften klare Aussagen über euren Brand treffen. Sie sollten miteinander in Verbindung stehen und stets eure Werte transportieren. Botschaften sind da, um euch öffentlich zu präsentieren, um euch sprichwörtlich gesagt einen Namen zu machen. Um das was ihr verkörpert nach außen zu tragen.

So wichtig es ist, kontinuierlich zu reflektieren ob die gewählte Type für euer Corporate Design auf verschiedensten Plattformen und unterschiedlichsten Größen gut lesbar ist, so bedeutend ist es euch selbst zu fragen wie verständlich und nachvollziehbar eure Kommunikationsmaßnahmen als Gesamtkonstrukt sind. Steht ihr zu hundert Prozent hinter jeder Aussage, die ihr veröffentlicht? Verkörpert ihr jedes geschriebene Wort, das eure Community von euch liest?

Abschließend möchten wir euch noch folgende Worte von Erik Spiekermann mit auf den Weg geben: »Design muss nicht neu sein, es muss passend sein.« Das gilt aus unserer Sicht nicht nur für das Design, sondern für euer gesamtes Branding.

Brand Sprint 101

Brand Sprint 101

Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste Qualität auszeichnet.

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

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Marko Hirschnigg und Mirco Düsterhöft. Das sind sie, die Gesichter hinter CUENCO. Manche nennen sie die CUENCOs, durch ihre Vornamen-Kombination liegt auch die Anlehnung an eine bekannte Schokolinsen-Marke nahe. Laut eigenen Aussagen sind sie, zumindest geistlich, eher mit Doc Brown aus Zurück in die Zukunft verwandt, wobei auch immer eine einer Prise Gandalf mitschwingt. 😉

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Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

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Zeit für ein Rebranding?
Eine Checkliste

Euer Branding ist erfolgreich, aber ihr seid der Meinung ein Rebranding würde euren Auftritt noch verbessern? Nicht unbedingt! Rebrandings sollten nicht eingesetzt werden, wenn das Vorhandene eine passende Fundierung bietet. Wie sonst auch, ist hier der wichtigste Ausgangspunkt die Selbstreflexion. Daher haben wir eine Checkliste für euch zusammengestellt, die euch die Frage nach einem Rebranding in nur 2 Minuten beantwortet. 

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Geht die einzelnen Aussagen durch und haltet fest, welche auf euch und euer Unternehmen zutreffen. Zählt mit, wie viele Aussagen ihr basierend auf eurer derzeitigen Situation mit »Ja« beantworten könnt:

  • Eure strategische Ausrichtung hat sich grundlegend verändert.
  • Euer Unternehmen hat sich gewandelt (ihr habt expandiert, eure Produkte/Dienstleistungen haben sich weiterentwickelt, euer Team ist vielfältiger geworden).
  • Die Konkurrenz wird euch in ihrem Auftreten immer ähnlicher.
  • Euer Brand hat mit negativen Assoziationen zu kämpfen.
  • Euer Brand ist ein wenig in die Jahre gekommen.
  • Euer Fokus auf den eigenen Brand hat sich auf andere Bereiche verlagert und ist Sales-lastig geworden.
  • Ihr wollt eine neue Zielgruppe erreichen bzw. die bestehende Zielgruppen noch ausweiten.
  • Langfristige Beziehungen zu Kund*innen aufzubauen fällt euch zunehmend schwer.
  • Euer eigener Auftritt macht euch nicht mehr stolz.
  • Ihr habt aufgehört zu kommunizieren, wofür ihr steht.
  • Allgemeine Anfragen in eurer Inbox werden weniger. Selbiges gilt für Bewerbungsschreiben.
  • Ihr habt in eurem Wachstum ein Plateau erreicht.

Addiert nun alle Aussagen, die ihr mit »Ja« beantwortet habt und schon habt ihr das Ergebnis:

1–4
Ihr hinterfragt euch selbst, das ist gut! Euer Brand braucht allerdings (noch) keine Generalüberholung, vielleicht versucht ihr es erstmal mit einem kleinen design revamp.

5–8
Joooaaa, da könnte man schon was machen, es sieht aber so aus als wärt ihr noch ein bisschen unsicher. Wie wäre es wenn wir uns mal unterhalten?

9–12
Aber hallo, das schreit ja förmlich nach einem Rebranding! Ihr seid bereit, wir sind es auch. Lasst uns die Details, wie wir eurem Brand einen frischen Anstrich verpassen, besprechen.

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