WP-Cuenco | Agentur für Markenstrategie | CUENCO - Teil 2
Marketing + Branding: Es ist kompliziert

Marketing + Branding: Es ist kompliziert

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
9. März 2021 |

Marketing + Branding:
Es ist kompliziert

Es ist die komplizierte Geschichte eines Paares, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Wie bei Pommes und Ketchup steht allerdings fest, dass die beiden zusammengehören. Kompliziert wurde die Beziehung erst durch die ständige Verwechslung von Branding und Marketing und der synonymen Verwendung beider Begriffe. Wir werden dieses Missverständnis nun ein für alle Mal aufklären:

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Branding sind die Pommes, Marketing ist das Ketchup

Ohne Pommes greifen wir nicht zum Ketchup. Genauso sollte es auch beim Marketing sein. Im Unternehmenskontext zeigt sich dennoch meist ein anderes Bild: Viele denken nach der Produktentwicklung oder der Finalisierung ihres Dienstleistungsangebots zuerst an Marketing. Wie sie ihre Produkte und Dienstleistung in die Öffentlichkeit bringen und erfolgreich vermarkten steht im Vordergrund. Das ist absolut verständlich, schließlich möchte man auch Gewinne erzielen. Davor braucht es allerdings ein maßgebliches Fundament für das Marketing und alle weiteren Kommunikationsmaßnahmen: Branding.

Branding ist nicht Marketing, da es viel tiefer ansetzt. Branding beschreibt die Kernbotschaft eures Brands, es beschreibt eure Werte, eure Weltanschauung, das wofür ihr steht. Um bei den Pommes zu bleiben, könnt ihr es euch so vorstellen: Ihr seid die Kartoffel, die sich in viele leckere Pommes aufteilen möchte, die ihr euren Kund*innen weitergebt. Dabei bestimmt ihr nicht völlig autonom, wie ihr euren Brand entwickelt. Assoziationen mit eurer Marke werden euch auch von eurer Community zugeschrieben. Ihr könnt entscheiden, dass ihr knusprige Riffelpommes sein wollt, wenn euch eure Kund*innen aber eher als würzige Gitterpommes sehen, dann kommt Marketing in’s Spiel.

Ihr schafft die Basis, dann vermarktet ihr sie

Wenn ihr euch mit Marketing auseinandergesetzt habt, sind euch sicher schon einige Kennzahlen und Messmethoden begegnet. Im Branding geht es hingegen viel stärker um persönliche Wahrnehmung, um Individualität und Authentizität. Es gibt kein Rezept zum Erfolg, das ihr einfach anwenden könnt. Was demgegenüber garantiert zu langfristigem Erfolg führt, ist Transparenz und ehrlicher Enthusiasmus, statt aufgesetztem Werbejargon. Diese erreicht ihr durch folgende Zutaten für euer Branding:

— Kreiert euer Leitbild
Die Relevanz eines klaren Leitbildes haben wir hier schon diskutiert. In dieser Schaffensphase geht es vorrangig darum, euch selbst und eure Aktivitäten zu hinterfragen. Warum habt ihr euer Unternehmen gegründet? „Um Gewinne zu erzielen“ ist hier nicht die richtige Antwort! Was wollt ihr mit euerm Unternehmen erreichen? Wie wollt ihr eurer Community durch eure Leistungen helfen bzw. welchen Mehrwert wollt und könnt ihr bieten?

— Definiert eure Werte und eure Kultur
In diesem Schritt müsst ihr nichts Neues aus dem Boden stampfen. Alle Antworten schlummern bereits in euch. Jetzt gilt es, diese ans Licht zu bringen und sie in Worte zu fassen, die allgemein verständlich und nachvollziehbar sind. Wir müssen auch hier nochmal darauf hinweisen: Es geht nicht darum, etwas zu verkaufen. Versucht euch die werblich klingenden Formulierungen zu verkneifen und fangt lieber mit umgangssprachlichen Begriffen an. Der Fokus sollte auf euch und eurer Weltanschauung liegen, macht euch in diesem Schritt noch keine Gedanken wie das für andere klingt.

— Findet eure Sprache
Im Anknüpfung an den obigen Punkt ist das Ziel nun eure individuelle Sprache festzulegen. Wie tretet ihr in der Realität auf? Wie unterhaltet ihr euch in realen Dialogen? Analysiert diese Charakteristika und haltet sie schriftlich fest. So solltet ihr auch im digitalen Raum kommunizieren, da nur dadurch ein einheitliches und authentisches Bild von euch entstehen kann. Verstellt euch nicht, denn das würden potentielle Kund*innen sofort erkennen. Interessent*innen sind heute viel kritischer als noch vor ein paar Jahren. Behaltet das in eurer Sprachwahl im Hinterkopf und versucht nicht zu täuschen. Es würde sowieso scheitern.

Zum Branding gehört natürlich noch viel mehr als diese genannten Punkte. Alles zu konkretisieren würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen. Außerdem würden wir uns gerne persönlich mit euch über euer Branding unterhalten, denn ein derart individuelles Thema kann man nicht allgemeingültig darstellen.

Die Speisekarte des Erfolgs

Um euch die komplizierte Beziehung zwischen Branding und Marketing noch etwas zu verdeutlichen, haben wir hier die Speisekarte des Erfolgs für euch.

Heutiges Tagesgericht: Pommes mit Ketchup.

Schritt für Schritt zum Leibgericht

Zusammenfassend lässt sich die komplizierte Beziehung zwischen Branding und Marketing also wie folgt erklären: Ihr seid die Kartoffel. Aus euch stammen die Pommes. Das Ketchup lässt eure Pommes noch besser schmecken. Gehört doch zusammen, oder? 😋

Wenn euch die Metapher nicht so zusagt, könnt ihr es übrigens auch so unterscheiden: Branding beginnt mit B, Marketing beginnt mit M. B steht im Duden vor M. Deshalb sollte Branding auch immer vor dem Marketing stattfinden. Dabei gilt zu beachten, dass euer Branding mit einem einzigen Prozess der Markenentwicklung nicht abgeschlossen ist. Das ist es nie, denn Branding ist ein agiler Verlauf, der euch durch eure ganze Unternehmensgeschichte begleitet. Euer Fokus sollte also auf einem ersten Fundament eurer Markenentwicklung liegen, auf das ihr bauen und das gegebenenfalls erweitern könnt.

Eine Grundlage schafft ihr durch euer individuelles Brand Booklet. Dies bietet die Basis für alle eure zukünftigen Kommunikationsmaßnahmen und fungiert als Briefing für Professionals aus dem Bereich Grafikdesign, Webdesign, Content und mehr. Manche davon sind übrigens Marketingprofis, die sich über eure vorhergegangene Markenentwicklung mindestens genauso freuen, wie wir über Pommes mit Ketchup. Haut rein!

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

Mit dem Brand Sprint bringt ihr euer Startup in Rekordzeit entscheidend voran. Entwickelt sofort umsetzbare Ergebnisse und vermeidet so viele schmerzhafte Umwege die nur unnötig Zeit und Budget kosten.

Brand Sprint 101

Brand Sprint 101

Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste Qualität auszeichnet.

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

Die Schokolinsen der Branding-Branche

Marko Hirschnigg und Mirco Düsterhöft. Das sind sie, die Gesichter hinter CUENCO. Manche nennen sie die CUENCOs, durch ihre Vornamen-Kombination liegt auch die Anlehnung an eine bekannte Schokolinsen-Marke nahe. Laut eigenen Aussagen sind sie, zumindest geistlich, eher mit Doc Brown aus Zurück in die Zukunft verwandt, wobei auch immer eine einer Prise Gandalf mitschwingt. 😉

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Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Foto eines jungen Mann, der sich Klopapierrollen wie Ferngläser vor das Gesicht hält

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

… ist es scheiße, meint Erik Spiekermann, Diese Ausdrucksweise darf sich Spiekermann erlauben, denn der Informationsdesigner, Schriftentwerfer und Fachautor aus Hannover weiß wovon er spricht. Als Ikone mit langjähriger Erfahrung in der Schriftkreation und erfolgreicher Gründer einer Agentur für Markenberatung, die seit 1979 besteht, macht man ihm nicht so schnell was vor. Basierend auf Spiekermanns Aussage in einem Podcast mit Jörg Thadeusz von ndion, haben wir uns mit Typografie, Lesbarkeit und (Negativ)-Beispielen aus der Branche beschäftigt.

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Was steht da?

»Wenn man einen Namen auf einem Trikot nicht lesen kann, dann hat es die erste Aufgabe schon mal nicht erfüllt.« sagt Spiekermann über die Trikots der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aus dem Jahr 2018.

Die gewählte Schriftart und deren Lesbarkeit ist ein wichtiger und ernstzunehmender Aspekt im Kommunikationsdesign, egal ob für Fußballtrikots oder für euer Unternehmen. Schrift ist dabei nur eines der zahlreichen Elemente, die den eigenen öffentlichen Auftritt hervorheben. Dennoch kann Schrift ein einzigartiges Differenzierungsmerkmal darstellen. Vorausgesetzt, der Text ist lesbar.

Sieht doch toll aus

Kunstvoll gestaltete Designs können zwar zur Wirkung einer Botschaft beitragen, sind aber nicht vorrangig Übermittler eurer Kommunikationsmaßnahmen. Wie auch Spiekermann im Podcast erklärt, liegt dies in der Tatsache begründet, dass Kunst andere Ziele verfolgt als Marketing. Kunst möchte Aufmerksamkeit, Marketing möchte schwarze Verkaufszahlen. Wir setzen diesbezüglich noch eines drauf und fügen hinzu: Branding möchte euch und eure Werte nach außen tragen. Als Basis für langfristige Beziehungen zu euren Kund*innen braucht es also viel mehr als lesbare Schrift hervorgehoben durch künstlerische Elemente. Es braucht euch und eure Persönlichkeiten. Doch dazu später mehr.

Warum einfach, wenn es kompliziert geht

Wenn man es nicht lesen kann, ist es nicht immer nur scheiße. Manchmal ist es auch unfassbar komisch, ein wenig gruselig oder schier verrückt. Alle Texte, die nicht lesbar sind haben jedoch eines gemeinsam: Sie erfüllen ihren Zweck nicht.

Dies kann man anhand der folgenden Beispiele deutlich (oder eben nicht deutlich) erkennen:

Worauf es noch ankommt

Lesbarkeit ist wichtig, so viel steht fest. 😅 Mit dem ist es für eine wirksame Unternehmenskommunikation aber noch nicht getan. Damit eure Botschaften von eurer Zielgruppe nicht übersehen werden, braucht es ein harmonisches Zusammenspiel von Schriftart, Schriftgrad, Farbwahl und weiteren Gestaltungselementen. Jede gestalterische Entscheidung muss, wie von Spiekermann mehrfach betont, ästhetischen Mehrwert haben. Zusätzlich sollten eure Botschaften klare Aussagen über euren Brand treffen. Sie sollten miteinander in Verbindung stehen und stets eure Werte transportieren. Botschaften sind da, um euch öffentlich zu präsentieren, um euch sprichwörtlich gesagt einen Namen zu machen. Um das was ihr verkörpert nach außen zu tragen.

So wichtig es ist, kontinuierlich zu reflektieren ob die gewählte Type für euer Corporate Design auf verschiedensten Plattformen und unterschiedlichsten Größen gut lesbar ist, so bedeutend ist es euch selbst zu fragen wie verständlich und nachvollziehbar eure Kommunikationsmaßnahmen als Gesamtkonstrukt sind. Steht ihr zu hundert Prozent hinter jeder Aussage, die ihr veröffentlicht? Verkörpert ihr jedes geschriebene Wort, das eure Community von euch liest?

Abschließend möchten wir euch noch folgende Worte von Erik Spiekermann mit auf den Weg geben: »Design muss nicht neu sein, es muss passend sein.« Das gilt aus unserer Sicht nicht nur für das Design, sondern für euer gesamtes Branding.

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

Mit dem Brand Sprint bringt ihr euer Startup in Rekordzeit entscheidend voran. Entwickelt sofort umsetzbare Ergebnisse und vermeidet so viele schmerzhafte Umwege die nur unnötig Zeit und Budget kosten.

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Die Schokolinsen der Branding-Branche

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Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

Zeit für ein Rebranding? Eine Checkliste

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
2. März 2021 |

Zeit für ein Rebranding?
Eine Checkliste

Euer Branding ist erfolgreich, aber ihr seid der Meinung ein Rebranding würde euren Auftritt noch verbessern? Nicht unbedingt! Rebrandings sollten nicht eingesetzt werden, wenn das Vorhandene eine passende Fundierung bietet. Wie sonst auch, ist hier der wichtigste Ausgangspunkt die Selbstreflexion. Daher haben wir eine Checkliste für euch zusammengestellt, die euch die Frage nach einem Rebranding in nur 2 Minuten beantwortet. 

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Geht die einzelnen Aussagen durch und haltet fest, welche auf euch und euer Unternehmen zutreffen. Zählt mit, wie viele Aussagen ihr basierend auf eurer derzeitigen Situation mit »Ja« beantworten könnt:

  • Eure strategische Ausrichtung hat sich grundlegend verändert.
  • Euer Unternehmen hat sich gewandelt (ihr habt expandiert, eure Produkte/Dienstleistungen haben sich weiterentwickelt, euer Team ist vielfältiger geworden).
  • Die Konkurrenz wird euch in ihrem Auftreten immer ähnlicher.
  • Euer Brand hat mit negativen Assoziationen zu kämpfen.
  • Euer Brand ist ein wenig in die Jahre gekommen.
  • Euer Fokus auf den eigenen Brand hat sich auf andere Bereiche verlagert und ist Sales-lastig geworden.
  • Ihr wollt eine neue Zielgruppe erreichen bzw. die bestehende Zielgruppen noch ausweiten.
  • Langfristige Beziehungen zu Kund*innen aufzubauen fällt euch zunehmend schwer.
  • Euer eigener Auftritt macht euch nicht mehr stolz.
  • Ihr habt aufgehört zu kommunizieren, wofür ihr steht.
  • Allgemeine Anfragen in eurer Inbox werden weniger. Selbiges gilt für Bewerbungsschreiben.
  • Ihr habt in eurem Wachstum ein Plateau erreicht.

Addiert nun alle Aussagen, die ihr mit »Ja« beantwortet habt und schon habt ihr das Ergebnis:

1–4
Ihr hinterfragt euch selbst, das ist gut! Euer Brand braucht allerdings (noch) keine Generalüberholung, vielleicht versucht ihr es erstmal mit einem kleinen design revamp.

5–8
Joooaaa, da könnte man schon was machen, es sieht aber so aus als wärt ihr noch ein bisschen unsicher. Wie wäre es wenn wir uns mal unterhalten?

9–12
Aber hallo, das schreit ja förmlich nach einem Rebranding! Ihr seid bereit, wir sind es auch. Lasst uns die Details, wie wir eurem Brand einen frischen Anstrich verpassen, besprechen.

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

Mit dem Brand Sprint bringt ihr euer Startup in Rekordzeit entscheidend voran. Entwickelt sofort umsetzbare Ergebnisse und vermeidet so viele schmerzhafte Umwege die nur unnötig Zeit und Budget kosten.

Brand Sprint 101

Brand Sprint 101

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Newsfläsh Vom Hügel

Newsfläsh Vom Hügel

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
25. Februar 2021 |

Newsfläsh Vom Hügel

Als Kind wollte sie Blumenpflückerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfüllt und ist die erste BIO Blumenbäuerin Österreichs.

Darin liegt unser Newsfläsh jedoch nicht, denn Margrit De Colle arbeitet bereits seit knapp 15 Jahren an ihrem Herzensprojekt.

Weiterlesen [2 Minuten]

Was am Anfang ihrer Karriere noch belächelt wurde, ist mittlerweile ein absoluter Erfolg. Im Laufe der Jahre sind ganze sechs Hektar Fläche in der Südsteiermark zu ihrem Arbeitsort geworden. Dort baut De Colle gemeinsam mit ihrem Team BIO-Schnittblumen, essbare Blüten, Kräuter und Gemüseraritäten an, die man sogleich im eigenen Garten Café verkosten kann.

Nachhaltig zum floralen Fest

»In der Blumen- und Dekorationswelt hat sich vor gut 10 Jahren niemand für soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit interessiert.«
Margrit De Colle

Wie sehr uns Nachhaltigkeit am Herzen liegt, wisst ihr bereits. Dass wir in Margrit De Colle jemanden gefunden haben, der unsere Leidenschaft teilt und gleichzeitig eine bunte Farbenpracht schafft, ist großartig. Die Blumenbäuerin aus Erbersdorf hat mit ihrem Ansatz nicht nur nachhaltigen Anbau von Blumen, Gemüse und Kräutern umgesetzt, sondern auch eine hervorragende Markenentwicklung geleistet. Als erste BIO Blumenbäuerin Österreichs bietet sie nicht nur ihre Erzeugnisse zum Verkauf an, sie teilt gleichzeitig auch ihr umfangreiches Wissen* mit ihrer Community und schafft damit ein Branding, das in der floralen Branche selten zu finden ist.

Digitale Blumenwelt

In den jährlich über 100 Workshops rund um das Thema BIO Landwirtschaft kommen Blumenfans, Gemüseliebhaber*innen und angehende Landwirt*innen auf ihre Kosten. Das Angebot reicht von Beginner-Workshops bis hin zu einem mehrtägigen Erlebnis, bei dem auf der Blumenwiese gezeltet wird. Da haben wir ihn also jetzt, den Newsfläsh: Bei Margrit De Colle können alle, die es wollen, zu nachhaltig orientierten Blumenexpert*innen werden. Neue Termine stehen bereits in den nächsten Tagen an. Derzeit finden viele Workshops auch online statt. Alle Infos dazu findet ihr hier.

»Was man liebt, muss man wertschätzen und respektvoll behandeln, leidenschaftlich dafür brennen, sich dafür einsetzen!«
Margrit De Colle

Besser hätten wir es nicht ausdrücken können. Chapeau!

HALTHALTHALT Das war noch nicht alles! Wir konnten nicht genug bekommen und haben uns nochmal mit Margrit persönlich über ihr Herzensprojekt unterhalten. Typisch Sprint-orientiert gab’s von uns 3 Fragen zu Vom Hügel:

Du sagst über dich selbst: »Ich bin Unternehmerin. Ich unternehme. Jeden Tag.« Findest du man wird als Unternehmer*in geboren?
Diese Charaktereigenschaften, die man als Unternehmerin braucht, sind sicher zum Teil angeboren, zum Teil den Erfahrungen und Prägungen geschuldet, die man in Laufe seines Lebens erfährt. Ich als Soziologin würde bestreiten, dass alles bereits in der Biologie vorgegeben ist. Mut, Hartnäckigkeit, Begeisterungsfähigkeit sind auch lernbar.

Mit Vom Hügel hast du eine Marke geschaffen, die weit über deinen eigenen Namen hinausgeht. Eine Teilnehmerin deines Workshops hat ja mal gesagt: »Es gibt ein Leben vor dem Hügel und ein Leben mit dem Hügel.« Was würdest du Personen, die gerade dabei sind ihre Marke aufzubauen, raten?
Bleibt authentisch und kompromisslos. Es heißt nicht umsonst, »die Komfortzone verlassen.« So ist man eben der Typ für manche Dinge und für andere nicht. Keine Grauzonen.

Wie würdest du Vom Hügel in drei Worten beschreiben?
Wild, pur, nachhaltig.

*Buchtipp: 
Margrit De Colle: Bio-Schnittblumen aus dem eigenen Garten. Die besten Anbautipps und die schönsten Gestaltungsideen fürs ganze Jahr. Für Balkon, Beet und Blumengarten.

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

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Brand Sprint 101

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Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
23. Februar 2021 |

Wohnst du noch oder arbeitest du schon?

Eine Wohnung mieten, die auch gewerblich genutzt werden darf und ein Büro daraus machen. Was für viele Startups und kleine Unternehmen bisher nicht ungewöhnlich war, ist nun auch in unser Privatleben eingekehrt. Wir teilen uns unsere Wohnungen mit verschiedenen neuen Mitbewohner*innen, wie dem zweiten Bildschirm, dem ergonomischen Stuhl und den noise-cancelling Kopfhörern, um die Geräusche der conference calls unser Liebsten aus dem Nebenzimmer auszublenden.

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Manche von uns bestreiten ihren Arbeitsalltag nun schon seit fast einem Jahr im Homeoffice. Tipps für den Umgang mit der heimischen Arbeitssituation gibt es mindestens genauso lange.

Wir haben die Homeoffice-Charakteristika nun einer Analyse in Sachen Vor- und Nachteile unterzogen:

Setting

Das Homeoffice ist seit dem letzten Jahr elementarer Bestandteil der Arbeitswelt. Insbesondere durch die Ermöglichung des Austauschen, trotz örtlicher Grenzen und der momentan wohl wichtigsten Tatsache, dem Schutz unserer Gesundheit, ist das Homeoffice unumgänglich geworden. Weitere Vorteile liegt in den wegfallenden langen Arbeitswegen sowie in der Möglichkeit, auch mit internationalen Partner*innen stets in Kontakt zu bleiben. Derzeit befinden sich alle in ihrem privaten Wohnraum, kaum jemand ist auf einer Dienstreise oder gar im Urlaub. Das erlaubt uns eine ganz neue Art des kollaborativen Arbeitens, bringt aber auch einige Nachteile mit sich.

Ein großes Manko des Homeoffice, zumindest am Beginn der Pandemie letzten März, ist das mangelnde Equipment. Sowohl auf Seiten der Arbeitgeber*innen, als auch auf jener der Arbeitnehmer*innen war rasche Umstellung gefragt. Schnelles WLAN, gute Headphones oder ein privater Drucker waren da oft Mangelware. Wozu auch, hatte man doch alles im Büro.

Ein Jahr später sieht das Urteil nun ganz anders aus: Berufstätige haben sich mit der Arbeitssituation angefreundet und wollen in Zukunft zumindest die Möglichkeit zur Arbeit aus den eigenen vier Wänden beibehalten. Ein derartiges Hybridmodell wird sich auf lange Sicht wohl durchsetzen, wenn man Umfrageergebnisse von Arbeitnehmer*innen in Großbritannien berücksichtigt, von denen fast 50% ihren Job aufgeben würden, wenn die Option des Homeoffice nach der Pandemie eingestellt wird. In Österreich zeigt sich ein ähnliches Bild: 80% der arbeitenden Bevölkerung erwartet nach der Rückkehr in die Normalität weiterhin ein Homeoffice-Angebot im Job.

Arbeitsleistung

»Hast du einen Moment?« Fragen wie diese sind der Klassiker für Unterbrechungen der Schaffensprozesse im Büro. Vorgesetzte wollen etwas abklären, Kolleg*innen haben eine Frage oder der abteilungseigene Kopierer spielt wieder verrückt. Komplette Abschottung gelingt im Office nur selten, das Erreichen eines Tunnels ebensowenig.

// Tunnel: (auch Flow genannt) Zustand völliger Konzentration bzw. Eintauchen in eine Tätigkeit, die sich wie von selbst erledigt

Das Homeoffice bietet also die ideale Ausgangssituation für den Tunnel, richtig? Ja, vorausgesetzt man lebt alleine, hat weder Kinder, noch tierische Kinder und am besten sehr ruhige Nachbar*innen. Sonst treten auch Zuhause Situationen wie diese auf. Da klingen sie dann eher so: »Mamaaaaaa Hungeeeeer«, »Papa, komm schnell!«, »Schau mal auf den Putzplan, du bist mit Staubsaugen dran!« oder ein schlichtes »Miau.«, das übersetzt so viel bedeutet wie »Bediene mich, Mensch!«.

Teambuilding

Auch in Bezug auf das Teambuilding zeigen sich im Homeoffice unterschiedliche Vorzüge und Defizite. Der deutliche Vorteil des Teambuildings in der Blütezeit des Homeoffice liegt in der Tatsache, dass virtuelle Events nicht lange im Vorhinein geplant werden müssen und keinen großen Aufwand voraussetzen. Austauschprozesse können abteilungsübergreifend und über alle Grenzen hinweg stattfinden. Kaffeekränzchen gibt es nicht mehr nur mit wenigen Personen in der viel zu kleinen Büroküche, sondern mit dem ganzen Team im virtuellen Raum. Diesbezüglich sind wir auf verschiedenste Möglichkeiten gestoßen. Angefangen von einem „gemeinsamen“ Mittagessen bei dem alle eine Lieferservice-Pizza erhalten, bis hin zu virtuellen Team Challenges bleiben keine Wünsche offen.

Trotz aller Nutzungsvarianten des technischen Fortschritts muss gesagt werden, dass reale Sozialkontakte nicht einfach ersetzt werden können. Gewisse Verbindungen kann man nur herstellen, wenn man sich physisch zur selben Zeit am selben Ort befindet. Da bei uns das Glas aber immer halbvoll ist, fügen wir hinzu: Es gibt eine Zeit nach der Pandemie, in der wir getrost in unsere Büros zurückkehren können und gleichzeitig den Umgang mit Homeoffice-Phasen perfektioniert haben. Best of both worlds sozusagen.

Stimmung

Grundsätzlich ist die Stimmung gegenüber dem Von-Zuhause-arbeiten also gut. Die Flexibilität, die durch das Homeoffice geschaffen wird, ist mit dem traditionellen Arbeitskontext nicht zu vergleichen. In einer Zeit der stetigen Ungewissheit ist vielen Unternehmen klar geworden, dass es nicht darauf ankommt die Stunden zu füllen, sondern die offen stehenden Aufgaben effizient umzusetzen. Das allgemeine Denken geht weg vom 9-to-5-Modell, hin zu einem agilen Ansatz in dem es vorrangig darum geht, geplante Leistungen ökonomisch zu erbringen und aktives Selbstmanagement zu betreiben. Am einfachsten fällt dies natürlich in Unternehmen mit bereits geltenden Gleitzeit-Bestimmungen.

Demgegenüber bietet der Leistungsgedanke viel Potential für ein negatives Empfinden der agilen Arbeitssituationen. So wie im normalen Büroalltag auch, kommt es Zuhause zu Leerläufen. Es fehlt Feedback, Kolleg*innen sind gerade nicht erreichbar oder die grauen Zellen sind durch die Ereignisse der letzten Monate manchmal einfach erschöpft. Am Ende des Arbeitstages hat man gegenüber den Vorgesetzten dennoch Ablieferungsdruck. Im Office wären diese Überbrückungsphasen vielleicht nicht so aufgefallen, da eine ausgedehnte Mittagspause oder ein kurzer Plausch mit den Mitarbeitenden zur Kultur gehören.

Negativ ist Positiv

Zusammenfassend wird in Punkto Homeoffice deutlich, dass sich Negatives schnell zu Positivem wenden kann. Remote work und agile Arbeitsmodelle sind im 21. Jahrhundert angekommen und zählen nun zur Normalität. Wäre die Pandemie nicht zum globalen Problem geworden, hätte sich diese Art der Zusammenarbeit nur schleppend durchgesetzt. Eine Krise ist demnach nicht nur schlecht. Im Gegenteil, sie hat uns gezwungen umzudenken. Ein Schritt, von dem wir langfristig garantiert profitieren werden. Besonders in den kreativen Berufen bringt ein Perspektiven- bzw. Location-Wechsel oft die zündende Idee für eine neue Schaffung.

Die Pros und Cons auf einen Blick

Wie ihr als Startup schnell durchstartet

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