Design | Agentur für Markenentwicklung | CUENCO
Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

Foto eines jungen Mann, der sich Klopapierrollen wie Ferngläser vor das Gesicht hält

Wenn man es nicht lesen kann, dann …

… ist es scheiße, meint Erik Spiekermann, Diese Ausdrucksweise darf sich Spiekermann erlauben, denn der Informationsdesigner, Schriftentwerfer und Fachautor aus Hannover weiß wovon er spricht. Als Ikone mit langjähriger Erfahrung in der Schriftkreation und erfolgreicher Gründer einer Agentur für Markenberatung, die seit 1979 besteht, macht man ihm nicht so schnell was vor. Basierend auf Spiekermanns Aussage in einem Podcast mit Jörg Thadeusz von ndion, haben wir uns mit Typografie, Lesbarkeit und (Negativ)-Beispielen aus der Branche beschäftigt.

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Was steht da?

»Wenn man einen Namen auf einem Trikot nicht lesen kann, dann hat es die erste Aufgabe schon mal nicht erfüllt.« sagt Spiekermann über die Trikots der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft aus dem Jahr 2018.

Die gewählte Schriftart und deren Lesbarkeit ist ein wichtiger und ernstzunehmender Aspekt im Kommunikationsdesign, egal ob für Fußballtrikots oder für euer Unternehmen. Schrift ist dabei nur eines der zahlreichen Elemente, die den eigenen öffentlichen Auftritt hervorheben. Dennoch kann Schrift ein einzigartiges Differenzierungsmerkmal darstellen. Vorausgesetzt, der Text ist lesbar.

Sieht doch toll aus

Kunstvoll gestaltete Designs können zwar zur Wirkung einer Botschaft beitragen, sind aber nicht vorrangig Übermittler eurer Kommunikationsmaßnahmen. Wie auch Spiekermann im Podcast erklärt, liegt dies in der Tatsache begründet, dass Kunst andere Ziele verfolgt als Marketing. Kunst möchte Aufmerksamkeit, Marketing möchte schwarze Verkaufszahlen. Wir setzen diesbezüglich noch eines drauf und fügen hinzu: Branding möchte euch und eure Werte nach außen tragen. Als Basis für langfristige Beziehungen zu euren Kund*innen braucht es also viel mehr als lesbare Schrift hervorgehoben durch künstlerische Elemente. Es braucht euch und eure Persönlichkeiten. Doch dazu später mehr.

Warum einfach, wenn es kompliziert geht

Wenn man es nicht lesen kann, ist es nicht immer nur scheiße. Manchmal ist es auch unfassbar komisch, ein wenig gruselig oder schier verrückt. Alle Texte, die nicht lesbar sind haben jedoch eines gemeinsam: Sie erfüllen ihren Zweck nicht.

Dies kann man anhand der folgenden Beispiele deutlich (oder eben nicht deutlich) erkennen:

Worauf es noch ankommt

Lesbarkeit ist wichtig, so viel steht fest. 😅 Mit dem ist es für eine wirksame Unternehmenskommunikation aber noch nicht getan. Damit eure Botschaften von eurer Zielgruppe nicht übersehen werden, braucht es ein harmonisches Zusammenspiel von Schriftart, Schriftgrad, Farbwahl und weiteren Gestaltungselementen. Jede gestalterische Entscheidung muss, wie von Spiekermann mehrfach betont, ästhetischen Mehrwert haben. Zusätzlich sollten eure Botschaften klare Aussagen über euren Brand treffen. Sie sollten miteinander in Verbindung stehen und stets eure Werte transportieren. Botschaften sind da, um euch öffentlich zu präsentieren, um euch sprichwörtlich gesagt einen Namen zu machen. Um das was ihr verkörpert nach außen zu tragen.

So wichtig es ist, kontinuierlich zu reflektieren ob die gewählte Type für euer Corporate Design auf verschiedensten Plattformen und unterschiedlichsten Größen gut lesbar ist, so bedeutend ist es euch selbst zu fragen wie verständlich und nachvollziehbar eure Kommunikationsmaßnahmen als Gesamtkonstrukt sind. Steht ihr zu hundert Prozent hinter jeder Aussage, die ihr veröffentlicht? Verkörpert ihr jedes geschriebene Wort, das eure Community von euch liest?

Abschließend möchten wir euch noch folgende Worte von Erik Spiekermann mit auf den Weg geben: »Design muss nicht neu sein, es muss passend sein.« Das gilt aus unserer Sicht nicht nur für das Design, sondern für euer gesamtes Branding.

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Design Trends 2021, die man nicht mitmachen muss (und solche, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft)

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Fotografie von Hunden mit Mützen
11. Februar 2021 |

Design Trends 2021, die man nicht mitmachen muss (und solche, die ihr auf keinen Fall verpassen dürft)

Ein Jahresanfang bedeutet auch immer das Aufkommen neuer Trends. Auch im Jahr 2021 lassen diese sich nicht auf sich warten, sondern wollen gesehen, getestet und angenommen werden. Wie das mit Trends aber so ist, gibt es immer ein paar Beispiele die man getrost auslassen kann. Wir haben einen Überblick für euch, der unsere Meinung zu den Einträgen auf unserem Trend-Radar ausdrückt.

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Ein kleiner Disclaimer vorweg: Auch wenn es von uns ein Nein Danke gibt, kann das beschriebene Design perfekt zu eurem Brand passen. In Gestaltungsentscheidungen kommt es auf die Kombination des Was, Wann, Wofür und Wodurch an. Was zu euch passt, wann ihr plant es einzusetzen, wofür es herangezogen wird und wodurch ihr es darstellen wollt. Diese Fragen solltet ihr euch in Bezug auf Design-Ideen, egal ob trendy oder nicht, immer stellen.

Nein Danke

— Typografie-Chaos
Passend zu dem Durcheinander, das alle von uns  in letzter Zeit in Bezug auf Sozialkontakte, Routinen und das allgemeine Leben erfahren haben, zeigt sich der Trend des Typografie-Chaos. Dabei wird vor allem auf Farbverläufe und Farbunschärfe zurückgegriffen. Getoppt werden die Effekte oft durch verzerrten Text, der dem Chaos noch mehr Raum bietet. Was als einmaliger Special Effect ganz ok ist, sollte man dennoch nicht umfassend in das eigene Design einfließen lassen. Wir alle haben in den vergangenen Monaten schon genug Unruhe erlebt.

— Dabei sein ist alles
Sozialbewusste Gestaltung ist schon seit Längerem Teil des Auftretens vieler großer Marken. Darin liegt auch schon der Punkt: Diese Marken haben sich seit ihrem Aufkommen gesellschaftspolitisch geäußert und Themen wie Equality & Inclusion durch ihr Design kommuniziert. Finden wir super! Was demgegenüber ein Trend ist, den ihr nicht mitmachen solltet: Mitmachen, um dabei zu sein. Wenn es sich um Werte handelt, die ihr teilt oder sich etwas zugetragen hat, zu dem ihr euren Standpunkt teilen wollt: Immer her damit. Wenn es hingegen darum geht Vielfalt zu feiern, weil das gerade alle so machen, dann: Bitte nicht. Beschäftigt euch zuerst umfassend mit den Themen, bevor ihr sie in eure Kommunikation und euer Design einbindet.

— Batik
Selbstgebackenes Brot, handgenähte Masken: Wir haben es verstanden, Selbstgemachtes ist in. In Sachen Design könnt ihr den Trend zur Batik allerdings getrost auslassen. Wenn ihr nicht gerade eine kleine Boutique an der Haight & Ashbury in San Francisco habt und damit euern Instagram-Feed gestalten wollt, wird es euch niemand verübeln.  

— Line-Art
Das gehört ebenfalls zur Kategorie Batiken. Line-Art hat sich im vorigen Jahr in den verschiedensten Bereichen des Designs gezeigt. Von Websites bis hin zu Sofapolstern war so ziemlich alles dabei. Bei letzteren sollte es 2021 allerdings bleiben.  

— Monochromes Design
Laaaaaangweilig. Die Welt ist bunt und so sollten auch eure Design-Entscheidungen ausfallen. Bunte Farben (aufeinander abgestimmt, versteht sich) vermitteln gute Laune und suggerieren Vielfalt. Den Monochrom-Trend könnt ihr also vorbeiziehen lassen. 

Ja bitte

— Emojis
2020 war ein emotionales Jahr, 2021 wird noch emotionaler! Emojis sind aus dem Design nicht mehr wegzudenken. Ein Grund mehr, personalisierte Emojis für euern Brand zu entwickeln. Aufmerksamkeitssteigerung garantiert.  

— Natürlichkeit & Nachhaltigkeit
Über die Bedeutung von Nachhaltigkeit für Marken haben wir hier schon gesprochen. Die Relevanz des Themas zieht sich über das Design durch den gesamten Unternehmensauftritt. Zudem schafft die Visualisierung von Thematiken wie Nachhaltigkeit einen bedeutsamen Beitrag für das Streben nach einer besseren Zukunft. Ein weiterer Pluspunkt: Natürliches Design erinnert uns an Berge, Seen, Wälder, Ozeane und tropische Paradise, die wir derzeit nicht besuchen können. Ein bisschen wie Urlaub für das Auge.

— Zurück in die Zukunft
Design im Retro-Look mit dem gewissen Maß an Zukunftsorientierung. So präsentiert sich der Retro-Futurismus. Dadurch wird ein modernes Auftreten in Kombination mit bereits bestehender Vertrautheit zu gewissen Designformen erreicht.

 — Mehr ist mehr
Wir haben es schon angesprochen: Vielfalt liegt im Trend und das ist gut so. Das berichtet auch Yehwan Song, Grafik- und Webdesignerin aus Korea, in einem Interview über Entwicklungen in der nächsten Design-Generation. »Vielfalt und ein Design jenseits reiner Funktionalität, statt Massenware« ist für sie die Zukunft des Webdesigns. Da stimmen wir zu und legen noch eins drauf: Vielfalt ist nicht nur im Bereich Webdesign der Weg der Zukunft, sondern darf und soll sich gerne auch in anderen Designsegmenten widerspiegeln.

 — Regelbruch
Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Das gilt in diesem Jahr auch für das Design. Zu lange haben wir uns an irgendwelche Vorgaben gehalten, haben Grundsätze eingehalten, weil man es uns so vorgetragen wurde. Damit ist jetzt Schluss. Brecht die Regeln, spiegelt euer Logo, verwendet 3D Elemente, aber achtet immer auf den Nutzen für eure Empfänger*innen. 

Grundsätzlich gilt: Trends sind wichtig, um uns Inspiration zu liefern und uns zu zeigen, was sich in der Branche gerade so tut. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass man all diesen Trends folgen muss. Einen Platz in der ersten Reihe erhaltet ihr nicht, weil ihr auf der Welle des Mainstreams mitschwimmt, sondern durch gutes Design, das euch und euren Brand repräsentiert. 

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Das neue Magazin trägt den stimmigen Namen »Grafikmagazin«. Es ist zwar Newcomer auf dem Markt, aber deshalb kein Novum (pun intended). Genau darum geht es auch: novum – World of Graphic Design hat im Dezember 2020 seine letzte Ausgabe veröffentlicht und sich damit von den Leser*innen nach über neunzig Jahren im Business verabschiedet. Ein Verlust, den wir vielleicht noch länger spüren werden, dennoch definitiv überwinden können. Durch das Grafikmagazin zum Beispiel.

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Neues Magazin, neues Glück

Die erste Ausgabe des Grafikmagazin soll noch diesen Monat erscheinen. Man darf also gespannt bleiben, denn freudig wartende Leser*innen haben bisher noch nicht viele Einblicke in das neue Werk bekommen. Auf der Website hat sich allerdings schon einiges getan, das auf jeden Fall zum Schmökern durch die bislang digitalen Artikel einlädt.

Hinter dem Magazin stecken vier kreative Köpfe, von denen manche ganze zwei Jahrzehnte bei novum tätig waren. Die Gründer*innen, deren Expertise in den Bereichen Journalismus, Marketing und Art Direction liegt, verbindet also ein hohes Maß an Liebe und Leidenschaft für Design.

Finanziert wurde das Herzensprojekt des Design-Quartetts bisher hauptsächlich über Crowdfunding. In Zukunft erscheint das Grafikmagazin alle zwei Monate zum Preis von knapp zwanzig Euro. 

Das ist aber noch nicht alles.

Novum goes PAGE

Die PAGE hat durch die Übernahme des altbekannten novum ebenfalls Neuigkeiten zu verkünden. In der ersten Ausgabe des Jahres wird die Verschmelzung der beiden Magazingiganten offiziell bekannt gemacht.

Gabriele Gründer, Chefredakteurin der PAGE heißt die Leserschaft des novum herzlich willkommen und hat sich zum Ziel gesetzt ihnen nicht nur »nötige Inspiration, sondern darüber hinaus auch das interdisziplinäre Know-How« zu liefern. In Zukunft gibt es in der PAGE also teilweise auch englische Inhalte.

Ob Grafikmagazin oder PAGE, wir freuen uns, dass uns das novum – World of Graphic Design doch nicht ganz verlässt.

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