Tu weniger, erreiche mehr | CUENCO
    Logo der Branding Agentur CUENCO
    Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
    15. April 2021 |

    Tu weniger, erreiche mehr

    Das klingt zwar wie ein Widerspruch in sich, ist aber das genaue Gegenteil. Weniger zu tun schafft Raum, mehr zu erreichen. Wie das geht verraten wir euch:

    Im Arbeitsalltag warten viele von uns jeden Tag auf den Abend, jeden Wochentag auf das Wochenende, jedes Wochenende auf den nĂ€chsten Urlaub usw. – ihr kennt das. Was wir jedoch oft außer Acht lassen, ist der Fokus auf das Wesentliche. Es ist nicht nötig sich den eigenen Alltag mit Aufgaben und ausstehenden Erledigungen vollzustopfen, um Abends das GefĂŒhl zu haben, etwas erreicht zu haben. Im Gegenteil: Es erschöpft und lenkt uns von den wirklich wichtigen Dingen ab.

    Weiterlesen [5 Minuten]

    Das Highlight eures Tages

    Um Ablenkung vorzubeugen sollte Ordnung in euren To-do-Listen herrschen. Anstatt stĂ€ndig kleine TĂ€tigkeiten zu notieren, die euch tagsĂŒber in den Sinn kommen, nehmt euch vor dem Beginn eures Arbeitstages bewusst Zeit. Teilt den Tag in verschiedene Blöcke ein und setzt PrioritĂ€ten. Findet euer persönliches Highlight des Tages. Darauf konzentriert ihr euch an diesem jeweiligen Tag besonders. Das bedeutet nicht, dass ihr sonst keine Aufgaben abschließt. Der Gedanke wĂ€re schlichtweg unrealistisch. Euer Tagesablauf hat natĂŒrlich unterschiedliche Herausforderungen und seine Einteilung ist abhĂ€ngig von der GrĂ¶ĂŸenordnung des Tageshighlights. Dennoch: Ein Punkt auf eurer To Do Liste lĂ€sst euren Fokus automatisch auf exakt dieses Projekt gleiten. Sobald das abgehakt ist, widmet ihr euch dem nĂ€chsten. So erreicht ihr viel mehr, ohne Überforderung zu spĂŒren.

    Wichtig ist, dass ihr euer Tageshighlight aufschreibt. Ob digital oder analog ist dabei nicht relevant. Der entscheidende Faktor liegt in der Sichtbarkeit eures Tageshighlights. Speichert es euch als Hintergrund auf dem Smartphone oder klebt ein Post-it auf euren Kaffeebecher. Welcher Platz euch persönlich auch zusagt, stellt sicher dass ihr euer Tageshighlight nicht aus den Augen verliert.

    Lust auf Tomaten?

    Uns ist klar wie kompliziert es sein kann, jeden Tag auf nur ein Highlight einzugrenzen. Wenn euch diese Herangehensweise nicht zusagt oder es euer Job nicht erlaubt in der Vogelperspektive zu denken ohne Details zu vernachlĂ€ssigen, haben wir eine weitere Möglichkeit fĂŒr euch. Mit der Pomodoro-Methode könnt ihr mindestens genauso effizient arbeiten, wie durch die Tageshighlight-Methode. Der Unterschied liegt darin, dass ihr euch Highlights fĂŒr verschiedene Abschnitte sucht.

    Das funktioniert so: Ihr setzt euch ein Ziel, auf das ihr 25 Minuten lang eure volle Aufmerksamkeit legt. Ihr lasst euch weder von einem eingehenden Anruf, noch von dem Signalton einer neuen E-mail ablenken. Um vor lauter Tunnelblick nicht die Zeit zu ĂŒbersehen, stellt ihr euch einen Timer oder Wecker. Nach 25 Minuten nehmt ihr euch eine kurze Pause und atmet durch. Dann geht es weiter mit dem nĂ€chsten Task. Das macht ihr ingesamt vier Mal, bis es auch schon wieder Zeit ist eine grĂ¶ĂŸere Pause einzulegen. Der Vorteil dieser Methode liegt und der Tatsache, dass ihr effizienter an Aufgaben arbeitet und bewusster Pausen einlegt. Ihr habt weniger Multitasking betrieben, mehr erreicht und fĂŒhlt euch ausgeglichener. Besser geht’s nicht, oder?

    Es geht um die Balance

    Weniger zu tun, bedeutet also nicht gĂ€nzlich auf To-do-Listen zu verzichten. Wir wollen euch hier eben nicht ermutigen eure Tage auf der Couch zu vergeuden. Denn es steht fest, dass zu viel Zeit, oder anders formuliert, zu wenig Arbeit auch nicht gut fĂŒr unsere mentale Gesundheit ist.

    Jake Knapp hat dies wie folgt zusammengefasst:
    Wenn wir mit Überfluss konfrontiert werden, zerbricht unser mentaler Rahmen fĂŒr den Umgang mit dieser Ressource, und wir drehen durch.

    Jake hat Recht. Es geht um die Balance zwischen Über- und Unterforderung. In unserer schnelllebigen Welt tendieren wir jedoch eher zu Überforderung, bevor wir den Zustand der Unterforderung erreichen. Langfristig fĂŒhrt das im schlimmsten Fall allerdings zu einem totalen Shot-Down unserer physischen sowie mentalen KrĂ€fte. Deshalb tut weniger und erreicht mehr. Wenn ihr weitere AnstĂ¶ĂŸe braucht, wie ihr bewusste Pausen in euren (Arbeits-)Alltag einbauen könnt, haben wir noch folgenden Tipp fĂŒr euch:

    Eine App die euch das Nichtstun lernt

    In Zusammenarbeit mit der Hochschule fĂŒr bildende KĂŒnste Hamburg richtet das Museum fĂŒr Kunst und Gewerbe Hamburg derzeit eine Ausstellung zum Thema »Schule der Folgenlosigkeit: Übungen fĂŒr ein anderes Leben« aus. Die Ausstellung sollte eigentlich derzeit öffentlich sein und Scharen an Besucher*innen anlocken, doch wir alle wissen was dazwischen kam. Kurzum hat das Museum deshalb eine App entwickelt, die Museums-Liebhaber*innen die Ausstellung auf das eigene Smartphone bringt.

    Der Nutzen der App zeigt sich in den vielen Übungen, Aufgaben und informationellen Inhalten, ĂŒber die man die Kunst des Nichtstuns spielerisch erlernen kann. Expert*innen-Interviews bieten dazu noch eine weitere Quelle der Inspiration fĂŒr il dolce far niente. Unbedingt ausprobieren!

    Das Meeting eures Lebens

    Das Meeting eures Lebens

    Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschĂ€mtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen ĂŒber Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklĂ€rt werden können.

    Weiterlesen
    NewsflĂ€sh Vom HĂŒgel

    NewsflĂ€sh Vom HĂŒgel

    Als Kind wollte sie BlumenpflĂŒckerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfĂŒllt und ist die erste BIO BlumenbĂ€uerin Österreichs.

    Weiterlesen
    Brand Sprint 101

    Brand Sprint 101

    Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste QualitÀt auszeichnet.

    Weiterlesen
    Die Schokolinsen der Branding-Branche

    Die Schokolinsen der Branding-Branche

    Marko Hirschnigg und Mirco DĂŒsterhöft. Das sind sie, die Gesichter hinter CUENCO. Manche nennen sie die CUENCOs, durch ihre Vornamen-Kombination liegt auch die Anlehnung an eine bekannte Schokolinsen-Marke nahe. Laut eigenen Aussagen sind sie, zumindest geistlich, eher mit Doc Brown aus ZurĂŒck in die Zukunft verwandt, wobei auch immer eine einer Prise Gandalf mitschwingt. 😉

    Weiterlesen