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    Branding Stars – der Tanz um das beste Branding

    Branding Stars – der Tanz um das beste Branding

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    Fotografie einer Frau, die im Bademantel in der Badewanne sitzt und Nudeln isst
    7. Mai 2021 |

    Branding Stars – der Tanz um das beste Branding

    Blickt an euch selbst herab. Aus wie vielen Marken setzt sich euer heutiges Outfit zusammen? Auf welchem Device lest ihr diesen Artikel, wer ist der Hersteller? Habt ihr heute schon Kaffee getrunken? Woher stammt der? Wer verkauft ihn?

    Fragen ĂŒber Fragen, Marken ĂŒber Marken.

    Weiterlesen [4 Minuten]

    Marken gibt es bekanntlich wie Sand am Meer. Schon im Jahr 2007 lagen die SchĂ€tzungen der tĂ€glichen Markenkontakte jeder einzelnen Person bei 5000. Wie viele es im Jahr 2021 sind, möchte man sich nicht ausmalen. Klar ist, dass viele der Kontakte nur beilĂ€ufig wahrgenommen werden und nicht in unserem GedĂ€chtnis verankert bleiben. Der Erfolg der wenigen big player zeichnet sich durch viele Ähnlichkeiten aus. Sie sind etablierte Begleiter*innen unseres Alltags und wir haben sie in unsere Lebensgestaltung integriert. Doch wie kann es so weit kommen und wer darf sich mit dem besten Branding rĂŒhmen? Findet es heraus:

    Die Paradebeispiele

    — Apple
    Wenn man an Apple denkt, hat man sofort klares Design und einfache Nutzung im Kopf. Der Slogan des Unternehmens aus dem Jahr 1997 „Think different“ schwingt dabei bis heute in sĂ€mtlichen Entwicklungen mit. Ein minimalistischer Ansatz, der alle Werte der Marke kombiniert und ein GefĂŒhl vermittelt, das man unbedingt selbst erleben möchte. Apple ist kein reiner Technologieprodukt-Hersteller. Die Produkte von Apple zu favorisieren ist eine Lebenseinstellung.

    — Nike
    Nikes Mission lautet: »To bring inspiration and innovation to every athlete in the world.« In einem weiteren Satz stellt das Unternehmen klar, dass jede Person, die einen Körper hat als Athlet*in gilt. Damit schafft Nike absolute Inklusion, weit ĂŒber den Sportsektor hinaus. Mit dem Slogan „Just do it“ wird die Marke abgerundet. Niemand fĂŒhlt sich ausgeschlossen und jede*r kann Fan von Team Nike werden. Markenentwicklung auf höchstem Niveau.

    — Patagonia
    Über Patagonias Mission Statement haben wir bereits gesprochen. Genauso eindrucksvoll ist die Aussage des Patagonia-GrĂŒnders Yvon Chouinard ĂŒber das Marketing des Unternehmens: »Marketing is easy at Patagonia. We just tell people who we are, and the rest just works.« Die Tatsache dass etwas einfach so funktioniert, ist dabei keinem Zufall zuzuschreiben. Der Erfolg der Marke Patagonia liegt in deren Markenentwicklung. In ihrer werteorientierten Herangehensweise und der wiederholten Betonung ihrer Weltanschauung, hat es die Marke Patagonia geschafft eine Community aus Ă€hnlich gestrickten Personen aufzubauen. Kombiniert mit qualitativ hochwertigen Produkten ist das Ganze, wie Yvon Chouinard betont, fast ein SelbstlĂ€ufer.

    Differenzierung entsteht durch Relevanz

    Sich von der Konkurrenz nur durch Produkt- oder Dienstleistungsmerkmale zu unterscheiden funktioniert nicht mehr. Man muss relevant sein, um sich durchzusetzen, genau wissen, wen man erreichen möchte und alle Optionen effizient nutzen, um dies zu tun. Relevanz entsteht dabei durch geteilte Ansichten. Damit findet jedes Unternehmen findet seine Community, solange es weiß wofĂŒr es steht und diese Anschauungen transparent kommuniziert. Vergleichbar ist dies mit Geschehnissen in der Dating-Welt: Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, kann man es noch so sehr versuchen, es wird niemals harmonieren.

    Was in den 1980ern noch durch ein paar tausend investierte Dollar in traditionelle Werbung oder gute PR wett gemacht werden konnte, zieht heute einfach nicht mehr. Konsument*innen haben uneingeschrĂ€nkten Zugang zu Informationen ĂŒber Marken und sind dadurch kritischer denn je. Der SchlĂŒssel zum Erfolg lautet heute demnach Relevanz durch Transparenz, QualitĂ€t und geteilte Werte.

    Einmal Erste*r, immer Erste*r?

    Das Fundament eures Brands entsteht durch die Markenentwicklung. Diese kann zwar als ein in sich abgeschlossener Prozess angesehen werden, ist aber nicht in Beton gegossen. Daraus entwickelt sich in weiterer Folge euer Branding: Eine stetige AusfĂŒhrung eurer Markenentwicklung durch unterschiedliche Kommunikationsmaßnahmen. So wie sich eure Maßnahmen weiterentwickeln und sich an aktuelle Anforderungen anpassen, so verĂ€ndert sich auch eure ursprĂŒnglich entwickelte Marke. Das kann sich in kleinen Adaptionen zeigen oder zum ganzheitlichen Rebranding werden. Eure Marke ist nicht starr oder unantastbar. Das bedeutet auch, wer heute mit seinem Brand ganz vorne steht, kann morgen schon wieder weg vom Fenster sein. Branding Stars hat also mehr als nur eine Staffel.

    Und der Sieg geht an 


    Ihr seht, das beste Branding gibt es per se nicht. WĂŒrde es sich tatsĂ€chlich um Branding Stars handeln, mĂŒssten wir sagen: Jede Brand gewinnt in ihrer Community. Durch die Vielfalt an Brands ist ein heterogenes Bild der Markenlandschaft entstanden, in der jede Person ein passendes Match finden kann. Im Tanz um das beste Branding gewinnen also immer die idealen Partner*innen einander.

    Ihr wollt eine Zugabe zum Thema Branding?
    Hier geht’s lang.

    Das Meeting eures Lebens

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    Lange Diskussionen ohne konkreten Outcome, unverschĂ€mtes Überziehen der geplanten Meetingzeit, unnötige Aussprachen ĂŒber Dinge, die auch per Mail oder per Slack geklĂ€rt werden können.

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    Zeit fĂŒr ein Rebranding? Eine Checkliste

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    Euer Branding ist erfolgreich, aber ihr seid der Meinung ein Rebranding wĂŒrde euren Auftritt noch verbessern? Nicht unbedingt! Rebrandings sollten nicht eingesetzt werden, wenn das Vorhandene eine passende Fundierung bietet.

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    NewsflĂ€sh Vom HĂŒgel

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    Als Kind wollte sie BlumenpflĂŒckerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfĂŒllt und ist die erste BIO BlumenbĂ€uerin Österreichs.

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    Brand Sprint 101

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    Der Brand Sprint ist unser Vorzeigeprodukt. Wir haben viel Leidenschaft und harte Arbeit in diesen Workshop gesteckt, um euch eine Form der Zusammenarbeit zu bieten, die sich durch höchste QualitÀt auszeichnet.

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    Zeit fĂŒr ein Rebranding? Eine Checkliste

    Zeit fĂŒr ein Rebranding? Eine Checkliste

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    2. MĂ€rz 2021 |

    Zeit fĂŒr ein Rebranding?
    Eine Checkliste

    Euer Branding ist erfolgreich, aber ihr seid der Meinung ein Rebranding wĂŒrde euren Auftritt noch verbessern? Nicht unbedingt! Rebrandings sollten nicht eingesetzt werden, wenn das Vorhandene eine passende Fundierung bietet. Wie sonst auch, ist hier der wichtigste Ausgangspunkt die Selbstreflexion. Daher haben wir eine Checkliste fĂŒr euch zusammengestellt, die euch die Frage nach einem Rebranding in nur 2 Minuten beantwortet. 

    Weiterlesen [2 Minuten]

    Geht die einzelnen Aussagen durch und haltet fest, welche auf euch und euer Unternehmen zutreffen. ZÀhlt mit, wie viele Aussagen ihr basierend auf eurer derzeitigen Situation mit »Ja« beantworten könnt:

    • Eure strategische Ausrichtung hat sich grundlegend verĂ€ndert.
    • Euer Unternehmen hat sich gewandelt (ihr habt expandiert, eure Produkte/Dienstleistungen haben sich weiterentwickelt, euer Team ist vielfĂ€ltiger geworden).
    • Die Konkurrenz wird euch in ihrem Auftreten immer Ă€hnlicher.
    • Euer Brand hat mit negativen Assoziationen zu kĂ€mpfen.
    • Euer Brand ist ein wenig in die Jahre gekommen.
    • Euer Fokus auf den eigenen Brand hat sich auf andere Bereiche verlagert und ist Sales-lastig geworden.
    • Ihr wollt eine neue Zielgruppe erreichen bzw. die bestehende Zielgruppen noch ausweiten.
    • Langfristige Beziehungen zu Kund*innen aufzubauen fĂ€llt euch zunehmend schwer.
    • Euer eigener Auftritt macht euch nicht mehr stolz.
    • Ihr habt aufgehört zu kommunizieren, wofĂŒr ihr steht.
    • Allgemeine Anfragen in eurer Inbox werden weniger. Selbiges gilt fĂŒr Bewerbungsschreiben.
    • Ihr habt in eurem Wachstum ein Plateau erreicht.

    Addiert nun alle Aussagen, die ihr mit »Ja« beantwortet habt und schon habt ihr das Ergebnis:

    1–4
    Ihr hinterfragt euch selbst, das ist gut! Euer Brand braucht allerdings (noch) keine GeneralĂŒberholung, vielleicht versucht ihr es erstmal mit einem kleinen design revamp.

    5–8
    Joooaaa, da könnte man schon was machen, es sieht aber so aus als wÀrt ihr noch ein bisschen unsicher. Wie wÀre es wenn wir uns mal unterhalten?

    9–12
    Aber hallo, das schreit ja förmlich nach einem Rebranding! Ihr seid bereit, wir sind es auch. Lasst uns die Details, wie wir eurem Brand einen frischen Anstrich verpassen, besprechen.

    Das Meeting eures Lebens

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    Zeit fĂŒr ein Rebranding? Eine Checkliste

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    NewsflĂ€sh Vom HĂŒgel

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    Als Kind wollte sie BlumenpflĂŒckerin werden. Und heute? Macht sie genau das. Margrit De Colle hat sich ihren Traum erfĂŒllt und ist die erste BIO BlumenbĂ€uerin Österreichs.

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    Brand Sprint 101

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    Warum Brands 2021 auf Nachhaltigkeit setzen mĂŒssen 

    Warum Brands 2021 auf Nachhaltigkeit setzen mĂŒssen 

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    9. Februar 2021 |

    Warum Brands 2021 auf Nachhaltigkeit setzen mĂŒssen

    Nachhaltigkeit liegt voll im Trend. Das ist mit dem Fitnessaufschwung der letzten Jahre einer der Trends, von dem wir hoffen, dass er nie wieder aus der Mode kommt. Das vergangene Jahr 2020 hat uns einiges ĂŒber Nachhaltigkeit gelehrt. Sei es im ökologischen, wirtschaftlichen oder sozialen Sinn. Wie wahrscheinlich nie zuvor ist vielen von uns klar geworden, was wirklich zĂ€hlt.

    Massenhafte Verschwendung von Ressourcen gehört nicht dazu. Tut nicht nur euch selbst und dem Planeten einen Gefallen, sondern investiert wirksam in euer Branding. Durch einen Fokus auf Nachhaltigkeit.

    Weiterlesen [6 Minuten]

    Baby steps, aber immerhin steps

    Wir schreiben euch nun nicht vor eure komplette Marke umzuwerfen und zu Öko-Gurus zu werden. Wenn das nicht aus einer intrinsischen Motivation passiert, ist es sowieso nicht echt. Dennoch kann jede*r von uns seinen Beitrag leisten und als Unternehmer*innen solltet auch ihr auf den Nachhaltigkeits-Zug aufspringen. Aus einer Studie der Peter Schmidt Group zum Thema Better Brands 2021 ging hervor, dass Konsument*innen Brands sogar mehr Verantwortung im Bereich Nachhaltigkeit zuschreiben, als sie es gegenĂŒber Wissenschaft und Forschung tun.

    Diese VerantwortungsĂŒbernahme gelingt durch fĂŒnf Aspekte, die langfristig ein umfassendes Gesamtbild schaffen:

    1. Nachhaltigkeit + Transparenz = ❀
    Ihr agiert nachhaltig, soweit es euch möglich ist und sprecht auch öffentlich darĂŒber. Gut so! Was allerdings nicht außer Acht gelassen werden sollte, ist die Transparenz eurer Kommunikation ĂŒber Nachhaltigkeit. Seid offen, seid ehrlich. Sagt eurer Community woher eure Produkte stammen und welchen Vorteil sie in Sachen Nachhaltigkeit bieten. Teilt Informationen ĂŒber Organisationen, fĂŒr die ihr euch engagiert und wie ihr ökologische Herangehensweisen im Unternehmen implementiert habt. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen könnt ihr eure Kund*innen ĂŒberzeugen, dass ihr es ernst meint und damit eure GlaubwĂŒrdigkeit steigern. In einem ernstzunehmenden Themenfeld wie diesem hat GlaubwĂŒrdigkeit fĂŒr EmpfĂ€nger*innen eurer Botschaft absolute PrioritĂ€t. Zum anderen sprecht ihr Empfehlungen aus, die anderen in ihrem Umdenken behilflich sein können.

    2. Lernt von eurer Community  
    Ihr wollt zukĂŒnftig auch fĂŒr eine jĂŒngere Personengruppe interessant werden? Achtet darauf, was die coolen Kids jetzt so tun. Untersuchungen haben gezeigt, dass jĂŒngere Generationen viel mehr auf einen ethischen Lebensstil achten, als zuvor ihre Eltern oder Großeltern. Ein Produkt muss heutzutage nicht nur QualitĂ€t beweisen, sondern auch ein klares Statement ĂŒbermitteln. Seht euch um was sich in der Sustainability-Szene tut. Greta Thurnberg und die Fridays for Future Bewegung sind da nur ein Anfang.

    3. Bleibt euch selbst und eurer Marke treu 
    Als Brand mit einem Fokus auf nachhaltige Produkte/Dienstleistungen seid ihr am Markt zwar (zum GlĂŒck!) nicht mehr alleine, teilt euch das Feld allerdings noch nicht mit vielen Mitstreiter*innen. Stellt sicher, dass ihr euren individuellen Zugang zur Thematik kommuniziert und gesehen werdet. Das funktioniert am besten durch eine Strategie, die nicht nur die Sustainabilty-Community anspricht, sondern darĂŒber hinausgeht.

    Am Beginn eurer Markenentwicklung solltet ihr immer von der Nische ausgehen, in die ihr als Unternehmen am besten passt. Dort wird man euch mögen, denn die Leute sind genau wie ihr und teilen eure Werte. Vergesst trotzdem nicht zukĂŒnftige Entwicklungen zu berĂŒcksichtigen und versucht auch Personen mit ins Boot zu holen, die noch weit entfernt von ihrer persönlichen Nachhaltigkeits-Reise sind.

    4. Kristallklares Leitbild 
    Schon beim ersten Blick auf euren Brand sieht man, wie wichtig euch Nachhaltigkeit ist. Richtig? Wenn nicht, solltet ihr euer Leitbild nochmal ĂŒberdenken. Warum ist euch Nachhaltigkeit im Business-Kontext wichtig? Was wollt ihr als Unternehmen beitragen und wie wollt ihr das erreichen? In AnknĂŒpfung an den Transparenz-Gedanken von weiter oben sollten auch diese Fragen eine klare Antwort haben. Am besten schon beim ersten Kontakt, den Personen mit eurem Markennamen haben.

    Build the best product, cause no unnecessary harm, use business to inspire and implement solutions to the environmental crisis. 
    Patagonia

    Am Beispiel des Leitbilds von Patagonia sieht man eine gelungene Kombination des Sustainabilty-Gedankens mit den Vorteilen, die Kund*innen durch das Angebot des Unternehmens erhalten. Qualitativ hochwertige Produkte in Verbindung mit dem Nutzen fĂŒr das große Ganze.

    5. Nachhaltiger Arbeitsalltag 
    Umdenken hört nicht beim Slogan auf, sondern sollte sich durch euer ganzes Unternehmen ziehen. Die ĂŒblichen Tipps wie wiederverwendbare Tragetaschen und Glascontainer fĂŒr das Mitbringen des Mittagessens in’s BĂŒro kennt ihr bereits alle.

    Die folgenden Ideen lassen sich genauso leicht in euren Office-Alltag implementieren:

    — Finanzspritze fĂŒr die Umwelt
    Wenn es privat geht, warum dann nicht auch im Unternehmen? Denkt doch mal ĂŒber einen Anbieterwechsel nach. Das Angebot an ethischen Banken, die euch die Möglichkeit bieten ein Unternehmenskonto zu eröffnen, ist grĂ¶ĂŸer als man vielleicht denkt. Durch ein Konto bei einer dieser Banken sind eure EinkĂŒnfte gut aufgehoben und ihr leistet gleichzeitig einen wertvollen Betrag in Sachen Nachhaltigkeit.

    — Sustainability Suchmaschinen
    Google hat die Art der Informationssuche verÀndert. Das muss es noch lange nicht zur Standard-Suchmaschine machen. Es gibt mittlerweile einige Alternativen, die durch eure Suchanfragen Gutes tun.

    — Wasser-Recycling
    Nach dem Verzehr eurer Lunch-Bowl mit Reis könnt ihr das abgekĂŒhlte Wasser zum Gießen der BĂŒropflanzen verwenden. Die darin enthaltenen NĂ€hrstoffe sĂ€ttigen die Pflanzen, wĂ€hrend ihr euren Reis genießt. Wichtig ist nur, das Wasser nicht zu salzen.

    Geldsorgen trotz Fokus auf das Morgen
    Das ewige Leid: Diejenigen, die sich ausfĂŒhrlich mit fairen und ethischen Anforderungen beschĂ€ftigen, werden weniger gefördert als solche, die langsamer umdenken. Wo sich große Konzerne noch schwer tun, sind ihnen Startups bereits weit voraus. Und gehen damit ein noch viel grĂ¶ĂŸeres finanzielles Risiko ein, denn nachhaltige Ideen bringen keine Millionen ĂŒber Nacht. Sollen sie auch nicht. Dennoch mĂŒssen insbesondere GrĂŒnder*innen, die ihren Fokus auf die Umwelt legen, unterstĂŒtzt werden. Diesem Thema widmet sich nun QVC mit dem NEXT>IN SUSTAINABILITY Wettbewerb, der Startups aus Deutschland dem Nachhaltigkeitssektor auszeichnet und fördert. GrĂŒnder*innen in Österreich können sich noch bis 08. MĂ€rz 2021 zum Greenstart Wettbewerb anmelden und sich eine Chance auf 15.000 EUR Preisgeld sichern.

    Konsistenz ist der key factor
    Ziel ist es aus dem Nachhaltigkeits-Trend ein langfristiges Umdenken zu generieren. Das sollte auch Teil eurer persönlichen Auffassung sein. Denn um zu ĂŒberzeugen, mĂŒsst ihr selbst ĂŒberzeugt sein.

    Im heutigen Zeitalter kann sich niemand mehr verstecken. Wenn ihr diesen Trend nur mitmacht, um mit eurem Branding kurzfristig vorne dabei zu sein, ist das weder nachhaltig noch ökologisch. Eure Community wird es merken. Das bringt fĂŒr euer Unternehmen (und nebenbei bemerkt, fĂŒr den Planeten) mehr Schaden als Nutzen. Hinterfragt euch also stĂ€ndig selbst: Sind wir das? Wollen wir das? Können wir das? Niemand zwingt euch euren Brand in eine Nische zu  zwĂ€ngen, mit der ihr nichts anfangen könnt. Im Jahr 2021 sollten sich dennoch alle Marken zumindest ansatzweise mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. FĂŒr euer Branding, fĂŒr euer Unternehmen, fĂŒr euch selbst, fĂŒr uns alle.

    Aber wie schon erwĂ€hnt: baby steps. Keep going. đŸ’Ș

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    Zeit fĂŒr ein Rebranding? Eine Checkliste

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    Euer Branding ist erfolgreich, aber ihr seid der Meinung ein Rebranding wĂŒrde euren Auftritt noch verbessern? Nicht unbedingt! Rebrandings sollten nicht eingesetzt werden, wenn das Vorhandene eine passende Fundierung bietet.

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    Genug gebrainstormt, jetzt wird gesprintet

    Genug gebrainstormt, jetzt wird gesprintet

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    KATEGORIE // 12. Februar 2021

    Genug gebrainstormt, jetzt wird gesprintet

    »Lasst uns doch mal kurz brainstormen.«
    Kolleg*innen im BĂŒro. Immer. 😅

    Versteht uns nicht falsch, wir verurteilen Brainstorming nicht. Seit offizieller EinfĂŒhrung der Methode durch Alex Osborne ist es eine beliebte Herangehensweise der Teamarbeit und hat bestimmt einige Geistesblitze hervorgebracht. Aber werden diese Ideen auch umgesetzt? Erinnert euch an eure letzte Brainstorming-Session. Wie lange liegt sie zurĂŒck und wie viele von den gesammelten Informationen wurden bisher in tatsĂ€chlich abgeschlossene Aufgaben umgewandelt? Eben.

    Weiterlesen [3 Minuten]

    Ein Sammelsurium an Notizen ist noch keine Entscheidung.

    Und darin liegt das grĂ¶ĂŸte Problem. Es hilft nicht, vorhandene Fragen zu beantworten, indem man sich weitere aufhalst. Das beginnt bereits mit der Auffassung des Brainstormings als Instrument, wo es doch eher als Anleitung angesehen werden sollte. Die Regeln sind einfach, die Anwendung gleicht hingegen einer Meisterleistung. Grund dafĂŒr ist der Kontext des Brainstormings an sich:

    • Gruppen sind zu groß oder Abteilungen sind nicht anteilig vertreten
    • Beteiligte gehen mit unterschiedlichen Auffassungen der Thematik in die Brainstorming-Session. Diese werden in den meisten FĂ€llen nicht im Vorhinein diskutiert. Dadurch wird kein Konsens hergestellt.
    • QuantitĂ€t an EinfĂ€llen als angestrebtes Ziel schafft einerseits Leistungsdruck, andererseits Blindheit fĂŒr die tatsĂ€chliche Umsetzbarkeit.
    • Der implizite Stressfaktor schnell eine perfekte Antwort fĂŒr das Team zu liefern  bremst eher, statt anzuspornen
    • Kritik an den Ideen der Kolleg*innen vorzunehmen fĂ€llt schwer. ZusĂ€tzlich kommen zurĂŒckhaltende Teammitglieder weniger zu Wort, als die Performer des Teams.


    Die Konsequenzen?

    Brainstorming-Sessions enden meist mit vielen VorschlÀgen, wenigen zugeteilten Aufgaben und kaum klaren Ergebnissen.

    Zu allem Überfluss kann sich das Team in ein GesprĂ€ch ĂŒber das Unternehmen als Ganzes verlieren. Der anfĂ€ngliche Enthusiasmus fĂŒr die Lösung eines schier kleinen Problems wird zur Grundsatzfrage und ist damit endgĂŒltig dahin.

    Die Erfolgsquote des Brainstormings wird bereits seit dessen Aufkommen in den fĂŒnfziger Jahren empirisch untersucht. Eine Studie der Yale University befasste sich erstmals im Jahr 1958 mit Alex Osbornes Erfindung und kam zu einem Ergebnis, das sich in vielen weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen wiederholte: Brainstorming funktioniert nicht.

    Ok, dann eben kein Brainstorming. Aber was sonst?

    Hier kommt der Sprint in’s Spiel. Die Herangehensweise an Problemlösung ist Ă€hnlich, was den Sprint allerdings so effizient macht ist die Tatsache, dass sofort NĂ€gel mit Köpfen gemacht werden. Wie Jake Knapp in seinen vielen Jahren als Brainstorming-Moderator bei Google Ventures erkannte, kommen die besten Ideen nicht im Team, sondern von Individuen. Das macht sich der Sprint zunutze und verbindet individuelle EinfĂ€lle mit AusfĂŒhrungen im Team. Und zwar nicht ĂŒber ein paar Stunden im Meetingraum oder zwischen TĂŒr und Angel beim BĂŒro-Mittagessen, sondern ĂŒber ein paar Tage.

    Das dauert doch lÀnger als Brainstorming.
    Wo liegt der Vorteil?

    Genau darin. Statt sich stĂ€ndig wiederholende Brainstormings zu ein und demselben Thema, gibt es ein paar Tage fokussierte Arbeit mit eindeutigen Ergebnissen. Die Lösungsfindung ist in sich abgeschlossen, die Stapel an Notizzetteln werden in klare Aufgaben umgewandelt und jede*r weiß was zu tun ist. Wie genau das aussieht können wir euch am Beispiel unseres Brand Sprints erklĂ€ren.

    Das Ergebnis des Brand Sprints ist unverkennbar. Wir ĂŒberreichen euch feierlich euer individuelles Brand-Booklet. Keine magischen Zauberworte, sondern eure erarbeiteten Befunde zu eurer Marke. Von euch, fĂŒr euch, mit uns. Keine langen Meetings ohne Outcome. Kein Herausschreien von Adjektiven, die euch als Unternehmen definieren sollen. Glasklare Aussagen, die ihr direkt in HĂ€nden haltet und weitertragen könnt. Also, genug gebrainstormt, jetzt wird gesprintet.

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